05 January 2026, 06:06

Diehl Defence reaktiviert historisches Munitionswerk in Lübben für Rüstungsproduktion

Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text darüber.

Diehl Defence produziert Zünder im Spreewerk Lübben - Diehl Defence reaktiviert historisches Munitionswerk in Lübben für Rüstungsproduktion

Historisches Munitionswerk in Lübben wird für Rüstungsproduktion reaktiviert

In Lübben (Deutschland) wird ein historisches Munitionswerk für die militärische Produktion wiederbelebt. Die Diehl Defence und ihr Partner Tauber haben mit der Modernisierung des ehemaligen Spreewerk-Standorts begonnen. Ziel des Projekts ist die Herstellung von Zündern und anderen explosiven Komponenten für Verteidigungszwecke.

Das Spreewerk produzierte ursprünglich Munition, stellte seine Arbeit in den 1990er-Jahren jedoch auf Demilitarisierungsaufgaben um. Nun baut Diehl Defence die Anlage um, um die Fertigung militärischer Sprengstoffteile wiederaufzunehmen. Die Modernisierungsarbeiten begannen 2024, ein Fertigstellungstermin steht jedoch noch nicht fest.

Die Arbeiten laufen noch, während die notwendigen behördlichen Genehmigungen derzeit geprüft werden. Sobald diese vorliegen, soll die Produktion von Zündern und Zwischenprodukten für Sprengstoffe aufgenommen werden. Eine Vollproduktion wird allerdings nicht sofort erwartet.

Das Vorhaben ist Teil einer größeren Initiative zur Ausweitung der deutschen Rüstungsproduktionskapazitäten. Ziel ist es, die europäischen Verteidigungsfähigkeiten zu stärken, indem die heimische Fertigung kritischer Militärkomponenten ausgeweitet wird.

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Am Standort Lübben sollen langfristig wichtige explosive Materialien für militärische Zwecke hergestellt werden. Zunächst müssen jedoch Genehmigungen erteilt und die Umbaumaßnahmen abgeschlossen werden. Das Projekt spiegelt die übergeordnete Strategie Deutschlands wider, die Rüstungsproduktion innerhalb Europas zu steigern.