06 January 2026, 14:10

Drei neue Rettungswachen sollen Notfallversorgung in Rendsburg-Eckernförde revolutionieren

Ein Rettungswagen steht auf der linken Seite einer Straße, während auf der rechten Seite ein Zelt viele Menschen schützt, mit einem Tisch und einem Stuhl in der Nähe.

Drei neue Rettungswachen sollen Notfallversorgung in Rendsburg-Eckernförde revolutionieren

Verbesserungen der Rettungsdienste im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Die Notfallversorgung im Kreis Rendsburg-Eckernförde steht vor bedeutenden Aufwertungen. Drei Neubauprojekte in Nortorf, Borgstedt und Fockbek sollen die Kapazitäten erweitern und die Einsatzzeiten verkürzen. Die Modernisierungen zielen darauf ab, die Widerstandsfähigkeit des Systems zu stärken und die Arbeitsbedingungen für das Personal zu verbessern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Fockbek ist bereits eine Übergangslösung in Betrieb: Ein Rettungswagen arbeitet von einem modularen Containergebäude aus. Diese provisorische Station bleibt bis zur Fertigstellung eines dauerhaften Standorts bestehen.

Am weitesten fortgeschritten ist das Projekt in Borgstedt, wo die neue Wache voraussichtlich im Sommer 2026 fertiggestellt wird. Ein ortsansässiges Unternehmen für Fahrzeugtechnik übernimmt den Bau im Investorenmodell, während der Rettungsdienst Zweckverband Rendsburg-Eckernförde (RKiSH) als Mieter fungiert. Nach der Eröffnung wird der Standort die bestehende Wache in Büdelsdorf ersetzen und die Notfallabdeckung im Raum Rendsburg optimieren – zugleich entlastet er benachbarte Stationen.

In Nortorf laufen derzeit die Vorbereitungen für den Umzug der Rettungswache von der Großen Mühlenstraße in die Fabrikstraße. Ein Investor aus Norderstedt finanziert den Neubau, den der RKiSH nach der geplanten Fertigstellung Ende 2026 anmieten wird. Der neue Standort verspricht bessere Arbeitsbedingungen bei gleichzeitig kurzen Anfahrtszeiten. Für Fockbek wird noch über eine dauerhafte Lösung verhandelt, doch eine vorübergehende Rettungswagenbasis in einem Container ist bereits am Standort Rendsburg eingerichtet. Diese modulare Einheit sichert die kontinuierliche Versorgung, während die Planungen für eine feste Station voranschreiten. Alle drei Projekte sind Teil der RKiSH-Strategie, die Notfallinfrastruktur in der Region zukunftsfähig auszubauen.

Die neuen Standorte werden schnellere Einsatzzeiten und zuverlässigere Dienstleistungen für den Kreis ermöglichen. Die Inbetriebnahme in Borgstedt ist für Mitte 2026 vorgesehen, die Nortorfer Wache soll noch im selben Jahr folgen. In Fockbek bleibt die Übergangslösung bis zur endgültigen Klärung eines festen Standorts aktiv.