Zoo Wuppertal feiert doppelte Weihnachtsgeburten für den Artenschutz
Nina WalterZoo Wuppertal feiert doppelte Weihnachtsgeburten für den Artenschutz
Zoo Wuppertal begrüßt zwei neue tierische Bewohner in der Weihnachtszeit
Pünktlich zur Festtagszeit hat der Zoo Wuppertal zwei besondere Neuzugänge willkommen geheißen: Am Heiligabend erblickte ein stark gefährdetes Drillbaby das Licht der Welt, nur einen Tag später folgte ein Yak-Kalb. Beide Geburten geben den Artenschutzbemühungen des Zoos neuen Schwung.
Das weibliche Drillbaby wurde am 24. Dezember geboren. Seine Art ist in freier Wildbahn massiv bedroht – Wilderei und Lebensraumverlust haben die Bestände dramatisch schrumpfen lassen. Im Rahmen eines europäischen Zuchtprogramms wird das Jungtier künftig einen Beitrag zum Erhalt seiner Spezies leisten.
Bereits am zweiten Weihnachtstag, nur einen Tag später, kam ein Yak-Kalb zur Welt. Das Neugeborene, das den Namen Cookie trägt, erkundet bereits die Außenanlage – dank des milden Wuppertaler Winters. Noch steht die Bestätigung des Geschlechts durch die Tierpfleger aus, falls nötig wird dann auch ein passender Name gewählt. Yaks sind von Natur aus an extreme Kälte angepasst, weshalb die Wetterbedingungen für den jungen Zögling keine Herausforderung darstellen.
Mit den beiden seltenen Neuzugängen engagiert sich der Zoo nun auf unterschiedliche Weise für den Artenschutz: Während das Drillbaby Teil eines wichtigen Zuchtprojekts ist, gedeiht das Yak-Kalb in seinem neuen Freigehege. Beide Tiere stehen für einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr – für ihre Arten und für den Zoo.
