31 December 2025, 22:06

Silvester-Chaos in Leipzig: Aus Protest wird spontanes Techno-Festival am Brandenburger Tor

Eine lebendige Partyszene mit tanzenden Menschen auf dem Boden unter verschiedenen bunten Lichtern in einem dunklen Raum.

Hundertschaften feiern bei Party in der Nähe des Siegesdenkmals - Silvester-Chaos in Leipzig: Aus Protest wird spontanes Techno-Festival am Brandenburger Tor

Geplante Demonstration in Berlin wird zu großer Techno-Silvesterparty in Leipzig

Eine geplante Kundgebung in Leipzig verwandelte sich in der Silvesternacht in ein großes Techno-Festival. Die Veranstaltung in der Nähe des Branderburger Tors lockte Hunderte Feiernde an – deutlich weniger als die ursprünglich angemeldeten 16.000 Teilnehmer. Die Organisatoren hatten das Event eigentlich am Leipziger Tor durchführen wollen, waren damit aber bei den Stadtbehörden gescheitert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Offiziell war die Zusammenkunft als Protest angemeldet, entwickelte sich jedoch schnell zu einem Musikfestival. Auf sieben Bühnen und mit sieben Soundtrucks traten über 100 DJs auf und legten gleichzeitig Techno-Sets auf. Trotz des großen Aufgebots meldete die Polizei nur 150 bis 200 Besucher – weit unter den Erwartungen.

Strenge Regeln sollten dafür sorgen, dass die Veranstaltung kontrolliert blieb: Feuerwerk, Glasflaschen und der Verkauf von Alkohol waren verboten. Nicole Utzki, eine Sprecherin der Organisationsgruppe We Are Leipzig, betonte, dass die Stimmung die ganze Nacht über ruhig und friedlich blieb. Die Verlegung vom Leipziger Tor zum Branderburger Tor erfolgte, nachdem die Behörden den ursprünglichen Antrag abgelehnt hatten. Trotz der Änderung fand die Feier mit einer Mischung aus Musik und Festlichkeiten zum Jahreswechsel 2025 statt.

Die Techno-Silvesterparty endete ohne größere Zwischenfälle. Die Polizei überwachte die kleiner als erwartet ausgefallene Menschenmenge, während die DJs auf mehreren Bühnen auflegten. Die entspannte Atmosphäre der Veranstaltung stand im Kontrast zu ihrer ursprünglichen Einstufung als Protest durch die Leipziger Polizei.