03 January 2026, 22:07

Proteste in Hamburg nach US-Militäroperation gegen Maduro in Venezuela

Menschen mit Plakaten auf einer Straße, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen und Himmel im Hintergrund.

Demonstration in Hamburg - "USA aus Venezuela raus" - Proteste in Hamburg nach US-Militäroperation gegen Maduro in Venezuela

In Deutschland sind nach der US-Militäroperation in Venezuela, die zur Festnahme von Präsident Nicolás Maduro führte, Proteste ausgebrochen. Am Samstag versammelten sich in Hamburg rund 300 Demonstranten, um gegen die Aktion zu protestieren, bei der Maduro und seine Frau bei einer nächtlichen Razzia festgenommen worden waren. Für Sonntag sind weitere Kundgebungen in Hamburg und Kiel geplant.

Die US-Operation fand am 3. Januar 2026 statt, nachdem Präsident Donald Trump den Militärbefehl zur Verhaftung Maduros und seiner Frau Cilia Flores erteilt hatte. US-Truppen griffen militärische Stützpunkte in Caracas und anderen Regionen an, bevor Maduro in Gewahrsam genommen wurde. Ihm droht nun in New York ein Prozess wegen Drogenhandels und der Beteiligung an einem narco-terroristischen Komplott, das bis ins Jahr 2020 zurückreicht.

Als Reaktion darauf brachen in Hamburg spontane Proteste aus. Demonstranten trugen Schilder mit Parolen wie "USA raus aus Venezuela" und "Venezuela geht uns alle an". Die Veranstaltung verlief friedlich, es gab keine Berichte über Auseinandersetzungen oder Störungen. Die Organisatoren haben zu weiteren Kundgebungen am Sonntag aufgerufen, mit geplanten Demonstrationen in Hamburg und Kiel. Die Proteste spiegeln die wachsende Ablehnung der US-Intervention in der politischen Krise Venezuelas wider.

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Maduros Festnahme markiert eine erhebliche Zuspitzung der Beziehungen zwischen den USA und Venezuela, während die juristischen Verfahren in New York nun anstehen. Die deutschen Demonstranten haben ihre Ablehnung deutlich gemacht, und es werden weitere Proteste erwartet. Die Lage bleibt dynamisch, während internationale Reaktionen folgen.