Bauernproteste gegen EU-Mercosur-Abkommen eskalieren in Mecklenburg-Vorpommern

Bauerndemonstrationen am Donnerstag - Autobahn-Anfahrten nutzbar - Bauernproteste gegen EU-Mercosur-Abkommen eskalieren in Mecklenburg-Vorpommern
Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern bereiten sich auf großangelegte Proteste gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen vor, die am Freitag, dem 8. Januar 2026, stattfinden sollen. Die von der Initiative Freie Bauern organisierten und von Land schafft Verbindung unterstützten Kundgebungen werden an 32 Autobahnanschlussstellen entlang von fünf Autobahnen durchgeführt. Agrarminister Till Backhaus hat die Sorgen der Landwirte anerkannt, setzt sich jedoch gleichzeitig für Nachbesserungen am Abkommen ein.
Die Proteste finden von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr an den Anschlussstellen der Autobahnen A11, A14, A19, A20 und A24 statt. Zu den zentralen Standorten zählen Schwerin Nord, Ludwigslust, Parchim, Güstrow, Grevesmühlen, Tribsees, Pasewalk Nord und Penkun. An jedem Ort könnten bis zu 20 Traktoren zusammenkommen, die Organisatoren rechnen jedoch im Schnitt mit etwa sechs Fahrzeugen pro Anschlussstelle.
Sämtliche betroffenen Knotenpunkte bleiben für den Verkehr geöffnet, Autofahrer müssen aber mit Verzögerungen rechnen. Die Demonstranten sind verpflichtet, eine drei Meter breite Gasse für den Durchgangsverkehr freizuhalten, dennoch ist mit verlangsamtem Verkehr in der Nähe der Protestorte zu rechnen. Das Innenministerium hat die Aktion genehmigt und sichergestellt, dass es zu keinen vollständigen Blockaden kommen wird.
Die Landwirte befürchten, dass das Handelsabkommen heimische Erzeuger durch billigere Importe mit niedrigeren Standards untergraben wird. Backhaus fordert strengere Regelungen, darunter eine verpflichtende Kennzeichnung ausländischer Waren sowie den Schutz von EU-Arbeits- und Umweltstandards. Zudem unterzeichnete er gemeinsam mit Olaf Schumann, dem Vorsitzenden von Land schafft Verbindung, eine gemeinsame Erklärung, in der er sein Engagement zur Lösung dieser Probleme bekräftigte.
Während der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern sich nicht an den Protesten beteiligen wird, betonte er seine Achtung vor dem Demonstrationsrecht. Die Abwesenheit der Organisation unterstreicht die unterschiedlichen Bewertungen regionaler Landwirtschaftsverbände hinsichtlich der Auswirkungen des Abkommens.
Die Proteste werden zu den größten landwirtgetriebenen Aktionen in der Region der letzten Jahre zählen. Mit 32 beteiligten Standorten haben die Behörden bestätigt, dass es keine vollständigen Straßensperren geben wird, Verzögerungen sind jedoch unvermeidbar. Das Ergebnis der Kundgebungen könnte künftige Verhandlungen über das EU-Mercosur-Abkommen sowie die nationale Agrarpolitik beeinflussen.

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