30 December 2025, 22:10

Christian Wulff zerlegt Merz’ Bundesregierung: „Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“

Ein aufgeschlagenes Buch mit Text und Bildern von zwei Autos.

Wulff fordert 'echten Neuanfang' der Bundesregierung - Christian Wulff zerlegt Merz’ Bundesregierung: „Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“

Ehemaliger Bundespräsident Christian Wulff hat die Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz mit scharfer Kritik überzogen. In jüngsten Interviews warf er der schwarz-roten Koalition vor, es mangele an Ehrgeiz, Entschlossenheit und klarer Führung. Seine Vorwürfe sind Teil eines breiteren Appells für einen „echten Neuanfang“ in der Regierungsführung des Landes.

Wulffs Äußerungen, die um den 30. Dezember 2025 fielen, richteten sich gegen den Umgang der Bundesregierung mit den anhaltenden Krisen. Er betonte, dass es nicht ausreiche, Probleme nur zu benennen – es müsse gehandelt werden. „Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“, forderte er und drängte auf schnellere Entscheidungen und eine verständlichere Kommunikation.

Kritik übte er auch an der deutschen Migrationsdebatte. Viele würden die wirtschaftlichen Vorteile von Zuwanderung und Vielfalt ignorieren, so Wulff. Er schlug vor, die Migration zu erleichtern, um den Wiederaufbau in den Herkunftsländern zu unterstützen – ein Schritt, von dem seiner Meinung nach auch die deutsche Wirtschaft profitieren würde. Über die Sachpolitik hinaus forderte Wulff mehr Zusammenhalt innerhalb der Koalition. Die Bundesregierung müsse sich in zentralen Fragen einigen und konsequent handeln, warnte er. Andernfalls drohe ein weiterer Vertrauensverlust in der Bevölkerung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wulffs Statements spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit Tempo und Kurs der aktuellen Bundesregierung wider. Seine Forderungen nach einem Neuanfang, stärkerer Führung und besserer Kommunikation greifen die Sorgen vieler auf, die sich um die politische Entwicklung Deutschlands sorgen. Mit seiner Intervention setzt der Altbundespräsident die Bundesregierung weiter unter Druck, spürbare Veränderungen umzusetzen.