Zanders-Gelände vor großem Wandel: 3.000 Wohnungen und Jobs geplant
Die Zanders Development Corporation (ZEG) treibt die ehrgeizigen Pläne für das ehemalige Zanders-Gelände weiter voran. Oliver Brügge, der das Projekt seit Beginn geleitet hat, ist nun als Geschäftsführer zurückgetreten. Sein Abschied markiert einen Wendepunkt, da sich die Organisation auf eine neue Phase des Wachstums und der Investitionen vorbereitet.
Brügge verließ offiziell am 30. April 2026 sein Amt, nachdem er maßgeblich am Aufbau der ZEG beteiligt war und deren langfristige Strategie geprägt hatte. In seinem Abschlussbericht skizzierte er die wichtigsten Vorbereitungsarbeiten für die Vermarktung der nicht öffentlich zugänglichen Bereiche des Geländes. Kollegen würdigten seinen Einsatz bei der Ausrichtung des Projekts.
Eine neue Website, zanders.de, wird in Kürze als zentrale Informationsplattform für die Öffentlichkeit und potenzielle Investoren online gehen. Die Seite soll das Interesse an der zukünftigen Entwicklung des Gebiets wecken, zu der der Bau von 3.000 neuen Wohnungen und die Schaffung von 3.000 Arbeitsplätzen gehören. Zudem sind Gewerbe-, Hotel-, Freizeit-, Kultur- und Einzelhandelsflächen Teil der Vision.
Um diese Transformation zu steuern, muss ein Masterplan erarbeitet werden, der Art und Standards der Projekte für die nächsten 20 bis 25 Jahre festlegt. Bereits jetzt hat ein Investor großes Interesse an einem kombinierten Gewerbe- und Hotelprojekt auf dem Gelände signalisiert.
Udo Krause hat vorübergehend die Geschäftsführung übernommen, während die Suche nach einer dauerhaften Lösung abgeschlossen wird. Ein Kandidat für die Position stehe bereits fest, hieß es. Die Erreichbarkeit des Gebiets wird sich zudem mit der Eröffnung des Rail Parks am 9. Mai 2026 verbessern, was insbesondere jungen Menschen den Zugang erleichtern soll.
Das Zanders-Gelände steht vor tiefgreifenden Veränderungen – mit Wohnraum, Arbeitsplätzen und neuen Einrichtungen. Die Lancierung der Website und des Rail Parks sollen Investoren und Besucher anziehen. Ein strukturierter Masterplan wird nun bestimmen, wie sich das Gebiet in den kommenden Jahrzehnten entwickelt.






