Verfassungsbeschwerde droht: Warum 23 Direktkandidaten trotz Sieg leer ausgingen
CSU-Politiker Ullrich reicht Klage in Karlsruhe gegen Wahlrecht ein - Verfassungsbeschwerde droht: Warum 23 Direktkandidaten trotz Sieg leer ausgingen
Bundestagswahl 2025: Mögliche Verfassungsbeschwerde gegen Wahlrecht
Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 könnten vor dem Bundesverfassungsgericht angefochten werden. Im Mittelpunkt des Streits stehen 23 Direktkandidaten, denen trotz ihres Siegs in den Wahlkreisen nach den neuen Wahlregeln der Einzug in den Bundestag verwehrt blieb. Ein ehemaliger Abgeordneter bereitet nun eine Klage gegen die Reform vor – mit dem Vorwurf, sie verstoße gegen demokratische Grundsätze.
Auslöser ist eine Wahlrechtsreform aus dem Jahr 2024, die Direktmandatsträgern den Parlamentssitz verwehrt, wenn ihre Partei nicht genug Zweitstimmen für den Einzug über die Landesliste erhält. Betroffen ist unter anderem Volker Ullrich, ehemaliger CSU-Abgeordneter, der zwar sein Direktmandat gewann, aber dennoch nicht in den Bundestag einziehen durfte. Er kündigte an, Verfassungsbeschwerde einzureichen, da das Gesetz nach seiner Auffassung "die Repräsentation des Volkswillens untergräbt".
Die Problematik betrifft Abgeordnete verschiedener Parteien, darunter CDU, AfD, CSU und SPD. Mehrere Politiker verloren trotz Wahlkreissiegen ihre Sitze. Der Bundestag hatte zuvor einen Antrag auf Überprüfung der Reform abgelehnt – was Ullrich nun zum juristischen Schritt veranlasst. Auch die AfD hat bereits eine separate Klage gegen die Wahlrechtsänderungen eingereicht. Das Bundesverfassungsgericht wird sich am 18. Januar 2026 mit dem Fall befassen. Ullrich zeigt sich vorsichtig optimistisch, betont jedoch, dass es nicht um Einzelinteressen gehe, sondern um eine "grundsätzliche Frage der demokratischen Vertretung". Die betroffenen Kandidaten stammen aus verschiedenen Bundesländern, was die bundesweite Tragweite der Reform unterstreicht. Die Entscheidung des Gerichts könnte weitreichende Folgen für künftige Wahlen haben.
Sollte die Beschwerde Erfolg haben, müsste das Wahlsystem möglicherweise überarbeitet werden – entweder durch die Nachnominierung der 23 ausgeschlossen Abgeordneten oder weitere Reformen. Zunächst aber steht im frühen Jahr 2026 das Urteil im AfD-Verfahren an, das als nächster Meilenstein gilt.
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