25 December 2025, 12:04

Grüne fordern verbindliche Supermarkt-Preisvergleichs-App für mehr Transparenz

Lebensmittelkisten auf Regalen mit Preiszetteln.

Grüne fordern verbindliche Supermarkt-Preisvergleichs-App für mehr Transparenz

Die Grünen haben einen Plan für eine rechtlich verbindliche Supermarkt-Preisvergleichs-App vorgelegt. Die Initiative richtet sich an die großen Lebensmittelketten und soll Verbrauchern mehr Kontrolle über ihre Ausgaben geben. Wird der Vorschlag angenommen, müssten große Händler ihre Preisdaten in Echtzeit der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die neue App würde die größten Supermarktketten Deutschlands abdecken, darunter Aldi (Nord und Süd), Lidl, Rewe und Edeka. Auch Kaufland, Netto Marken-Discount, Penny und Real wären von der Regelung betroffen. Diese Händler müssten dann laufend aktuelle Preise für Lebensmittel bereitstellen, sodass Verbraucher stets die neuesten Informationen erhalten.

Bisherige Preisvergleichsportale basieren auf freiwilliger Teilnahme und bieten oft keine vollständige Übersicht. Die Grünen kritisieren zudem, dass solche Apps das Einkaufsverhalten der Nutzer tracken und damit Datenschutzbedenken aufwerfen. Nach dem neuen Plan könnten kleinere Läden freiwillig mitmachen, während große Ketten gesetzlich verpflichtet wären, ihre Daten offenzulegen.

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Die Partei ist überzeugt, dass die Maßnahme Verbrauchern helfen würde, informiertere Entscheidungen zu treffen und die Marktmacht der großen Händler zu verringern. Durch den direkten Zugriff auf Preise verschiedener Geschäfte könnte die App Supermärkte dazu bringen, stärker über den Preis zu konkurrieren.

Der Vorschlag sieht ein verpflichtendes System für Echtzeit-Preistransparenz in großen Supermärkten vor. Sollte er umgesetzt werden, könnte er das Einkaufsverhalten der Deutschen verändern, indem er detaillierte Preisinformationen auf einen Blick verfügbar macht. Die Grünen argumentieren, dass dies das Kräfteverhältnis zwischen Verbrauchern und Lebensmittelkonzernen ausgleichen würde.