24 June 2026, 20:03

FDP-Politiker Martin Hagen löst mit Junge Freiheit-Interview Eklat aus

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FDP-Politiker Martin Hagen löst mit Junge Freiheit-Interview Eklat aus

Ein politischer Streit ist entbrannt, nachdem der FDP-Politiker Martin Hagen ein Interview mit dem rechtsextremen Medium Junge Freiheit gegeben hat. Der Schritt löste Kritik aus den eigenen Reihen aus und führte zum Rückzug einer prominenten Persönlichkeit von einer FDP-Veranstaltung.

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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger übt öffentlich Kritik an Hagen und wirft ihm vor, durch das Gespräch mit der Jungen Freiheit die rechtspopulistische AfD (Alternative für Deutschland) zu normalisieren. Daraufhin sagte Sabine Döring ihre Teilnahme an einer von der FDP organisierten Podiumsdiskussion ab – als Reaktion auf die Wahl des Diskussionsforums nach dem umstrittenen Interview.

Hagen verteidigte seine Entscheidung und betonte, die Junge Freiheit sei weder unseriös noch verfassungsfeindlich. Gleichzeitig beklagte er einen von ihm wahrgenommenen Rückgang der Debattenkultur in der Gesellschaft, insbesondere während der Amtszeit von Angela Merkel. Zugleich schloss er jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus und erklärte, die Partei komme für die FDP nicht als möglicher Partner infrage.

Die Kontroverse zeigt die Spannungen innerhalb der FDP beim Umgang mit rechtsextremen Medien auf. Hagens klare Ablehnung einer Kooperation mit der AfD bleibt zwar bestehen, doch die Diskussion über die Folgen des Interviews hält an.

Quelle