Bergisches Land plant gemeinsame Seniorenpolitik für mehr Lebensqualität im Alter
Finn FuchsBergisches Land plant gemeinsame Seniorenpolitik für mehr Lebensqualität im Alter
Vertreter aus fünf Kommunen des Bergischen Landes haben sich kürzlich getroffen, um über die Herausforderungen der Seniorenpolitik zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Gespräche standen selbstbestimmtes Wohnen, Barrierefreiheit und Unterstützungsangebote für ältere Menschen. Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen berichteten über lokale Initiativen und Projekte.
Beim Treffen der Bergischen Runde wurden gemeinsame Themen der Region beleuchtet. Dazu zählten digitale und klassische Bezahlsysteme, Beratungsangebote sowie die Rolle der Seniorenbeiräte. Die Organisatoren kündigten zudem weitere Veranstaltungen an, darunter den nächsten Bergischen Seniorentag 2028 in Wuppertal.
Die Diskussionen begannen mit Berichten aus den einzelnen Kommunen. Alle fünf Städte und Gemeinden beschrieben überraschend ähnliche Herausforderungen bei der Betreuung ihrer alternden Bevölkerung. Besonders häufig wurden Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie der Bedarf an besseren digitalen und Bargeld-Zahlungsmöglichkeiten genannt.
Ein zentrales Thema war die Arbeit der Seniorenbeiräte. Diese Gremien fungieren als Bindeglied zwischen den Kommunalverwaltungen und älteren Bürgern und sorgen dafür, dass deren Anliegen in politischen Entscheidungen Gehör finden. Die Bergische Runde selbst wurde als unverzichtbare Plattform für den Austausch von Ideen und die abgestimmte Zusammenarbeit in der Region bezeichnet.
Radevormwald stellte zudem eine laufende Umfrage vor, an der rund 3.000 Senioren teilnehmen. Die Ergebnisse sollen helfen, künftige Unterstützungsangebote bedarfsgerecht auszugestalten. Gleichzeitig wurde der nächste Bergische Seniorentag bestätigt, der im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto "Prävention" stattfinden wird. Im Fokus der Veranstaltung stehen dann Gesundheit, Sicherheit und soziale Netzwerke.
Abgeschlossen wurde das Treffen mit der Ankündigung des nächsten Termins der Bergischen Runde am 21. Mai 2026. Dann soll die Diskussion über Verbesserungen in der Seniorenpolitik fortgesetzt werden.
Die Zusammenkunft unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, um den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht zu werden. Umfragen, Beratungsstellen und Seniorenbeiräte werden eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung zukünftiger Politiken spielen. Als nächste Schritte stehen das Treffen der Bergischen Runde 2026 sowie die Vorbereitungen für den Seniorentag 2028 in Wuppertal an.






