Zeitumstellung 2026: Wie Arbeitszeiten und Löhne von der Uhrumstellung betroffen sind
Elias HofmannZeitumstellung 2026: Wie Arbeitszeiten und Löhne von der Uhrumstellung betroffen sind
2026 gibt es zwei Zeitumstellungen – mit Folgen für Arbeitszeiten und Löhne
Im Jahr 2026 wird zweimal die Uhr umgestellt, was sich auf Arbeitszeiten und Gehälter vieler Beschäftigter auswirkt. Am 29. März entfällt eine Stunde, wenn die Sommerzeit beginnt, während am 25. Oktober eine zusätzliche Stunde hinzukommt, wenn die Winterzeit wieder einkehrt. Je nach Vertrag und Entgeltmodell können diese Änderungen unterschiedliche Konsequenzen haben.
Um 2 Uhr nachts am 29. März springt die Uhr auf 3 Uhr vor – eine Stunde fällt damit weg. Arbeitgeber dürfen Beschäftigte nicht zwingen, diese verlorene Stunde nachzuarbeiten. Für Festangestellte mit Gehaltszahlung ändert sich in der Regel nichts am Lohn. Stundenlöhner könnten jedoch weniger verdienen, sofern ihr Vertrag oder betriebliche Regelungen die fehlende Stunde nicht ausgleichen.
Wenn die Uhr am 25. Oktober zurückgestellt wird, kommt eine zusätzliche Stunde hinzu. Arbeitgeber können verlangen, dass Schichten bis zum geplanten Ende fortgeführt werden, um die Kontinuität zu wahren. Ob Beschäftigte die Extra-Stunde ableisten müssen, hängt von ihrem Vertrag, Tarifverträgen oder betrieblichen Vereinbarungen ab. Manche erhalten Zusatzvergütung, Freizeitausgleich oder gar nichts – je nach vorheriger Absprache.
Auch Überstundenregelungen spielen eine Rolle. In manchen Fällen sind Zusatzstunden bereits im Bruttogehalt enthalten, werden auf ein Zeitkonto gutgeschrieben oder separat vergütet. Arbeitgeber müssen sich an bestehende Vereinbarungen halten und dürfen während der Zeitumstellung keine neuen Bedingungen einführen.
Unterschiedliche Auswirkungen je nach Beschäftigungsverhältnis Die Umstellungen im Frühjahr und Herbst wirken sich je nach Arbeitsplatz unterschiedlich auf Löhne und Arbeitszeiten aus. Festangestellte haben im März keine finanziellen Nachteile, während Stundenlöhner ohne vertraglichen Schutz Einbußen hinnehmen müssen. Im Oktober kann die zusätzliche Stunde für manche längere Schichten bedeuten – die Vergütung variiert dabei je nach Vertrag. Arbeitgeber sind verpflichtet, sich an die geltenden Regelungen zu halten und keine neuen Forderungen zu stellen.






