Wie Bürgermeisterin und Feuerwehrchef gegen AfD-Einfluss kämpfen
In einer aktuellen Podcast-Folge wurde thematisiert, wie lokale Verantwortungsträger dem Einfluss rechtsextremer Gruppen in ihren Gemeinden begegnen. Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, schilderten ihre Erfahrungen in Regionen, in denen die Alternative für Deutschland (AfD) über starke Unterstützung verfügt. Im Mittelpunkt ihrer Diskussion standen konkrete Ansätze, um antidemokratischen Kräften im Alltag entgegenzuwirken.
Während der Livesendung erläuterten Kliem und Dietrich ihre Herangehensweisen an die wachsende Präsenz der AfD. Kliem plädierte insbesondere dafür, die Partei von bestimmten öffentlichen Funktionen auszuschließen – eine Haltung, die scharfe Kritik vom AfD-Landesvorsitzenden auslöste. Dieser verglich Kliems Position mit George Orwells dystopischer Vision und warf ihm vor, die Meinungsfreiheit zu untergraben.
Die Folge beleuchtete zudem, wie sich ehremamtliche Organisationen wie Feuerwehrwehren gegen rechtsextreme Einflüsse abschirmen. Beide Gesprächspartner betonten, wie wichtig es sei, demokratische Werte in diesen Gruppen zu bewahren. Sie warnten davor, dass die AfD Kritiker oft als intolerant abstempelt und freie Meinungsäußerung an die Zustimmung zur eigenen Ideologie knüpft.
Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, rief der Podcast die Hörerinnen und Hörer zu sachlichen und ausgewogenen Diskussionen auf – mit dem Ziel, Brücken zu bauen statt Gräben zu vertiefen.
Die Debatte findet vor dem Hintergrund statt, dass die AfD weiterhin demokratische Normen in lokalen Institutionen infrage stellt. Die nächste reguläre Podcast-Folge am 14. Mai widmet sich dann Themen aus Arbeitswelt und Wirtschaft. Unterdessen bleiben Kliems und Dietrichs Strategien Teil der übergreifenden Bemühungen, rechtsextremen Einflüssen in Brandenburg und darüber hinaus entgegenzutreten.






