Warum Ronald Araujos Wechsel zum FC Bayern immer unwahrscheinlicher wird
Lara BraunWarum Ronald Araujos Wechsel zum FC Bayern immer unwahrscheinlicher wird
Ein Wechsel von Ronald Araujo zum FC Bayern München scheint zunehmend unwahrscheinlich. Der uruguayische Innenverteidiger, dessen Marktwert einst über 80 Millionen Euro betrug, könnte nun für etwa 30 Millionen Euro zu haben sein. Trotz des reduzierten Preises machen die defensiven Optionen der Münchner einen Transfer unwahrscheinlich.
Araujos Marktwert hat in den vergangenen Jahren starke Schwankungen erlebt. Im März 2024 lag er bei rund 70 Millionen Euro, stieg bis März 2025 auf über 80 Millionen Euro an. Dieser Anstieg folgte auf starke Leistungen für den FC Barcelona, darunter Tore und Vorlagen in der Primera División während der Saison 2024/25. Sein Profil profitierte zudem von einer hohen Medienpräsenz und diszipliniertem professionellem Auftreten.
Doch bis März 2026 war sein Wert auf etwa 65 Millionen Euro gesunken. Eine Serie von Verletzungen in der Spielzeit 2025/26 sowie inkonsistente Leistungen trugen zu diesem Rückgang bei. Auch eine vorübergehende Pause aus Gründen der psychischen Gesundheit beeinträchtigte seinen Stellenwert.
Der FC Bayern hatte zuvor Interesse an Araujo gezeigt, insbesondere unter Thomas Tuchel, der in ihm eine mögliche defensive Verstärkung sah. Mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Min-jae Kim im Kader sieht der Klub jedoch derzeit keinen dringenden Bedarf an weiteren Verteidigern. Aktuelle Transfergerüchte ranken sich stattdessen um Spieler wie Malick Thiaw, Nico Schlotterbeck und Luka Vuskovic.
Trotz des gesunkenen Preises könnte Araujo für andere Vereine interessant bleiben, doch die Münchner haben andere Prioritäten. Seine Verletzungsanfälligkeit und private Herausforderungen verringern die Wahrscheinlichkeit eines Deals zusätzlich. Vorerst scheint der Rekordmeister mit seiner aktuellen Abwehrreihe zufrieden zu sein.