Volkswagen schlägt Pötsch für weitere Amtszeit als Aufsichtsratschef vor
Finn FuchsPötsch bleibt VW-Oberaufsichtsrat - Volkswagen schlägt Pötsch für weitere Amtszeit als Aufsichtsratschef vor
Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat Hans Dieter Pötsch für eine weitere Amtszeit als Vorsitzenden vorgeschlagen. Die Nominierung erfolgt im Vorfeld der für nächsten Monat geplanten Hauptversammlung des Automobilkonzerns. Die endgültige Entscheidung über seine Wiederwahl liegt bei den Aktionären.
Pötsch stieg 2003 bei Volkswagen ein und übernahm dort die Verantwortung für Finanzplanung und Controlling. Bereits 2008 avancierte er zum Finanzvorstand – ein Amt, das er zwölf Jahre lang innehatte. 2015 wurde er schließlich zum Aufsichtsratsvorsitzenden berufen, eine Position, die er seitdem über ein Jahrzehnt ausfüllt.
Während seiner Amtszeit führte er das Unternehmen durch schwere Krisen, darunter den Diesel-Skandal von 2015. Zudem gestaltete er den Wandel zur E-Mobilität, bewältigte hohe Restrukturierungskosten und meisterte Lieferkettenstörungen, die durch geopolitische Spannungen verursacht wurden. Unter seiner Führung trieb Volkswagen die Strategie für nachhaltige Mobilität voran.
Nun bewirbt sich Pötsch um eine weitere Amtszeit, um das Unternehmen weiterhin durch die anhaltenden Herausforderungen zu steuern. Der Nominierungsausschuss unterstützt seine Kandidatur, doch das letzte Wort haben die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 18. Juni.
Bei einer Wiederwahl würde Pötsch seinen langjährigen Einfluss auf die strategische Ausrichtung Volkswagens weiter ausbauen. Seine Erfahrung in finanzieller Führung und Krisenbewältigung macht ihn zu einer Schlüsselfigur für die Zukunft des Konzerns. Die Entscheidung fällt mit der Aktionärsabstimmung Mitte Juni.






