Uli Hoeneß lobt Merz, warnt vor der AfD und denkt über Auswanderung nach
Elias HofmannHoeneß macht Politiker verantwortlich und benennt seinen größten Albtraum - Uli Hoeneß lobt Merz, warnt vor der AfD und denkt über Auswanderung nach
Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat sich mit deutlichen Worten zur politischen Lage in Deutschland geäußert. In jüngsten Stellungnahmen lobte er Bundeskanzler Friedrich Merz, während er die rechtspopulistische AfD scharf kritisierte. Seine Aussagen betrafen zudem den internationalen Ruf des Landes sowie die heimische Arbeitsmoral.
Hoeneß hob besonders Kanzler Merz hervor, dem er bescheinigte, das Ansehen Deutschlands in der Welt wieder zu stärken. Die vergangenen vier Jahre hätten dem Land ein schlechtes Image beschert – ein Zustand, den Merz nun behebe, so der Fußballfunktionär. Zugleich lehnte er Forderungen der Grünen-Politikerin Annalena Baerbock nach einem Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft ab und sprach sich gegen solche Maßnahmen aus.
Seine schärfsten Angriffe richtete er gegen die AfD: Eine von der Partei geführte Regierung bezeichnete er als seinen "größten Albtraum". Kritik übte er auch an der vorherigen Bundesregierung und der Gewerkschaft Verdi, denen er vorwarf, die Produktivität im Land zu untergraben. Stattdessen forderte er: "Mehr arbeiten, nicht weniger."
Auf die Frage nach seiner eigenen Zukunft schloss Hoeneß einen Wegzug aus Deutschland nicht aus. Er besitzt eine Wohnung in der Schweiz, die er notfalls als alternativen Wohnsitz für seine Familie nutzen könnte.
Hoeneß' Äußerungen spiegeln sowohl Unterstützung für Merz' Führung als auch tiefe Sorgen über politischen Extremismus wider. Dass er einen Umzug in Erwägung zieht, unterstreicht seine Unzufriedenheit mit der aktuellen Entwicklung Deutschlands. Seine Worte tragen zu den laufenden Debatten über die politische und wirtschaftliche Zukunft des Landes bei.
Hoeneß Slams Green Party's World Cup Boycott as 'Symbolic Nonsense'
Hoeneß has sharply criticized Green Party leader Annalena Baerbock's initial support for boycotting the 2026 Football World Cup in the US, Canada, and Mexico. His remarks include:
- He called her stance 'symbolpolitischen Blödsinn' (symbolic political nonsense), highlighting its inconsistency.
- He condemned Verdi's demand to reduce public service hours from 38 to 35 weeks as 'wahnsinnig' (mad).
- The World Cup boycott idea exemplifies what he calls typical green symbolic politics—loudly promoted then quietly abandoned.






