14 March 2026, 20:06

Spritpreise steigen weiter: Diesel und Superbenzin erreichen neue Höchststände

Eine Grafik, die die US-Öl- und Petroleumproduktion, -importe und -exporte zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Treibstoffpreise steigen erneut - Spritpreise steigen weiter: Diesel und Superbenzin erreichen neue Höchststände

Die Spritpreise sind erneut gestiegen, da die Ölmärkte auf die anhaltenden geopolitischen Spannungen reagieren. Bis Freitag kostete ein Liter Diesel 2,149 Euro, Superbenzin E10 lag bei 2,028 Euro. Erste Anzeichen am Samstag deuten darauf hin, dass der Aufwärtstrend anhalten wird.

Der jüngste Preisschub folgt auf monatelange Instabilität an den Ölmärkten. Ende Februar 2026 trieb die Eskalation des Iran-Israel-Konflikts den Preis für Brent-Rohöl von etwa 73 US-Dollar pro Barrel auf über 116 Dollar bis zum 9. März in die Höhe. Iranische Angriffe auf Öltanker im Persischen Golf und Drohungen, die Straße von Hormus zu blockieren, hielten die Preise trotz kurzfristiger Rückgänge über der 100-Dollar-Marke.

Ein vorübergehender Rückgang auf 80 Dollar erfolgte, nachdem US-Präsident Trump Maßnahmen zur Beendigung des Krieges ankündigte. Doch die Entlastung währte nur kurz, da Lieferängste und regionale Spannungen bestanden blieben. Bis Freitag pendelte sich Brent-Rohöl bei etwa 103 Dollar pro Barrel ein – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Zapfsäulenpreise.

Autofahrer müssen nun höhere Kosten tragen: Diesel kostet 2,149 Euro pro Liter, Superbenzin E10 2,028 Euro. Erste Daten vom Samstag lassen befürchten, dass die Preise in den kommenden Tagen weiter steigen könnten.

Die Auswirkungen des Konflikts auf die Ölversorgung halten die Preise seit Monaten auf hohem Niveau. Solange Brent-Rohöl über 100 Dollar bleibt, werden die Spritkosten voraussichtlich hoch bleiben. Autofahrer und Unternehmen müssen weiterhin mit erhöhten Ausgaben an der Tankstelle rechnen.

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