20 March 2026, 12:04

Spontane Ramadan-Feier in Stuttgart löst Verkehrschaos aus

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem Stadion mit Schirmen und Zelten und wartet auf ein Musikfestival, während Bühnenlichter und Bildschirme im Hintergrund zu sehen sind.

Ramadan-Feier mit etwa 3.000 Teilnehmern löst Verkehrschaos aus - Spontane Ramadan-Feier in Stuttgart löst Verkehrschaos aus

Eine spontane Feier zum Ende des Ramadan lockte rund 3.000 Menschen auf ein Sportgelände in Stuttgart. Die Veranstaltung, zu der auch ein Gebet gehörte, führte während der abendlichen Hauptverkehrszeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei wurde kurzfristig alarmiert, griff aber schnell ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Die Zusammenkunft begann mit einem etwa einstündigen Gebet. Danach machten sich viele Teilnehmer auf den Weg zu ihren Autos, was zu einem Verkehrsinfarkt auf den umliegenden Straßen führte. Da zahlreiche Gäste mit dem Auto angereist waren, überlastete der plötzliche Verkehrsansturm das Gebiet.

Die Polizei musste Verstärkung anfordern, um den Fahrzeugstrom zu regeln. Trotz des Chaos wurden keine Unfälle, Parkverstöße oder Verkehrsdelikte registriert. Die Behörden begleiteten die Veranstaltung von Anfang an, obwohl unklar blieb, ob die Organisatoren die Zusammenkunft offiziell angemeldet hatten.

In den vergangenen drei Jahren waren in Stuttgart oder angrenzenden Stadtteilen wie Bad Cannstatt keine offiziellen Ramadan-Feiern dieses Ausmaßes genehmigt worden. Das Fehlen einer Vorplanung verschärfte die Stausituation, da Autofahrer Mühe hatten, das Gelände geordnet zu verlassen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Feier endete ohne größere Zwischenfälle, doch die Verkehrsverzögerungen hielten noch einige Zeit an. Die Polizei sorgte währenddessen für Ordnung und verhinderte Verstöße. Die Veranstaltung zeigte die Herausforderungen auf, die mit der Bewältigung großer, unangemeldeter Menschenansammlungen in dicht besiedelten Stadtgebieten einhergehen.

Quelle