Solingens langjährige Stadtplanerin Sabina Rische geht in Rente – mit bleibendem Erbe
Elias HofmannSolingens langjährige Stadtplanerin Sabina Rische geht in Rente – mit bleibendem Erbe
Sabine Rische geht nach mehr als drei Jahrzehnten im öffentlichen Dienst der Stadt Solingen in den Ruhestand. Seit September 1989 prägte sie maßgeblich die städtische Planung und Kommunikation. Ihr Wirken umfasste große Infrastrukturprojekte, Denkmalschutzinitiativen und Öffentlichkeitskampagnen.
Ihren Berufsweg begann Rische in einer Zeit des Umbruchs, als sich die Kommunikationsmittel von Schreibmaschinen und Faxgeräten hin zu digitalen Plattformen entwickelten. Im Laufe der Jahre passte sie sich an soziale Medien und moderne Informationswege an. Diese Anpassungsfähigkeit ermöglichte es ihr, ein vertrauenswürdiges Netzwerk aufzubauen, über das sie regelmäßig über Bauvorhaben, Straßensperrungen und Umleitungen informierte.
Ihr Aufgabenbereich beschränkte sich jedoch nicht auf Infrastrukturthemen. Sie koordinierte den Ausbau der Kinderbetreuung und warb für die Solinger Freizeitkarte. Als gebürtige Krefelderin brachte sie eine externe Perspektive in die Stadt ein und betonte in öffentlichen Diskussionen oft deren Stärken.
Während ihrer 30 Jahre in der Pressestelle gestaltete Rische zahlreiche städtische Entwicklungsprojekte mit. Dazu zählten die Aufwertung des Stadtteils Ohligs, der Innenstadt, von Unterburg sowie der Burg Schloss Burg. Bauprojekte blieben stets ein zentraler Schwerpunkt – ein Spiegel ihres langjährigen Interesses an Stadtplanung.
Auch im Ruhestand wird sie der Stadt verbunden bleiben. Rische plant, in kleinerem Rahmen für die städtische Entwicklungsgesellschaft tätig zu sein. Zu ihren künftigen Aufgaben gehören die Innenstadtbelebung sowie die Unterstützung des Antrags zur Aufnahme der Müngstener Brücke in das UNESCO-Welterbe.
Mit Risches Verabschiedung endet eine 33-jährige Karriere im Solinger Öffentlichen Dienst. Ihre Beiträge zu Kommunikation, Infrastruktur und Denkmalschutz haben bleibende Spuren in der Stadt hinterlassen. Künftig wird sie sich auf ausgewählte Projekte konzentrieren und ihre Verbindung zur Stadtentwicklung aufrechterhalten.






