15 March 2026, 00:05

Science City Jena scheitert knapp mit 90:93 an ratiopharm Ulm

Ein Basketballspiel in einer großen Arena mit Zuschauern auf den Tribünen, Anzeigetafeln mit "Asvel vs Galatasaray" und einer Decke mit Lampen und einem Bildschirm.

Jenas Comeback-Versuch in Ulm endet unglücklich - Science City Jena scheitert knapp mit 90:93 an ratiopharm Ulm

Science City Jena verpasst knappe Auswärtschance gegen ratiopharm Ulm mit 90:93

In einem packenden Auswärtsspiel unterlag Science City Jena ratiopharm Ulm mit 90:93. Die Thüringer Mannschaft kämpfte sich nach einem zweistelligen Rückstand zurück, konnte den Sieg in den letzten Sekunden aber nicht mehr fixieren. Ein spätes Wurf von Ulms Mark Smith besiegelte schließlich die Niederlage – Jena geht damit leer aus dem Spiel.

Der Beginn der Partie war ausgeglichen: Nach acht Minuten stand es 24:24. Doch Ulm zog davon und baute seine Führung bis zur 13. Minute auf 37:28 aus, später sogar auf 85:70 in der 32. Spielminute.

Jena gab sich jedoch nicht geschlagen und startete eine 11:0-Serie, die den Rückstand bis zur 36. Minute auf 81:85 verkürzte. Die Gäste kämpften sich weiter voran und reduzierten die Differenz auf nur noch einen Punkt (90:91) – eine Minute vor Schluss. Trotz aller Bemühungen hielt Ulm stand, und Smiths entscheidender Korb in den letzten Sekunden sicherte den Sieg.

Statistisch überzeugte Jena in zentralen Bereichen: Die Thüringer trafen besser aus der Distanz (43 % zu 35 %) und von der Freiwurflinie (84 % zu 66 %). Auch bei den Rebounds waren die Gäste überlegen (38:33), hatten jedoch mit Ballverlusten zu kämpfen (17 zu Ulms 12).

Die Niederlage bestätigt Jenas Trend der letzten Jahre, in denen der Klub knapp am Abstieg vorbeigeschrammt ist. In den vergangenen fünf Spielzeiten belegte das Team die Plätze 16, 15, 14, 13 – und nun 12, was eine schrittweise Konsolidierung in der Basketball-Bundesliga zeigt.

Mit dieser Pleite bleibt Jena weiterhin ohne Zusatzpunkte in dieser Saison. Der späte Aufschwung reichte nicht aus, um Ulms frühe Dominanz und die entscheidenden Aktionen im Schlussabschnitt zu überwinden. Nun gilt es für das Team, sich zu sammeln und den Blick auf das nächste Spiel zu richten.

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