Schweitzer kämpft bis zuletzt: Rheinland-Pfalz vor spannendem Wahlfinale
Lara BraunSchweitzer: SPD soll lenken, nicht nur mitfahren - Schweitzer kämpft bis zuletzt: Rheinland-Pfalz vor spannendem Wahlfinale
Rheinland-Pfalz steuert auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu – SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer wirbt in letzter Minute um Stimmen
Bei seiner letzten Wahlkampfveranstaltung in Landau betonte Schweitzer seine Erfahrung und schloss eine Beteiligung an einer CDU-geführten Regierung im Falle eines Oppositionssiegs kategorisch aus.
Die SPD regiert in Rheinland-Pfalz seit 1991, doch aktuelle Umfragen sehen die CDU leicht vorn. Schweitzer bleibt dennoch zuversichtlich und verweist auf frühere knappe Wahlen, die seine Partei für sich entschied.
Vor seinen Anhängern verglich er seine Führungsrolle mit der eines Schiffsführers – nicht nur eines Matrosen. Die früheren SPD-Ministerpräsidenten Malu Dreyer, Kurt Beck und Rudolf Scharping sprachen ihm öffentlich ihre Unterstützung aus.
Obwohl Schweitzer eine große Koalition mit der CDU nicht grundsätzlich ausschließt, pocht er darauf, die nächste Regierung anzuführen. Gleichzeitig stellte er klar, dass er unter keiner CDU-geführten Landesregierung mitwirken werde, falls die Wahl zu deren Gunsten ausgeht.
Das Ergebnis bleibt ungewiss, beide großen Parteien liegen fast gleichauf. Schweitzers Haltung zu möglichen Bündnissen könnte die künftige Regierung prägen – vorausgesetzt, die SPD holt genug Stimmen, um an der Macht zu bleiben.






