Schleswig-Holstein setzt auf Wärmepumpen für die klimaneutrale Wärmewende bis 2040
Lara BraunFörderung für den Wärmetransition in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein setzt auf Wärmepumpen für die klimaneutrale Wärmewende bis 2040
Schleswig-Holstein hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Ein zentraler Baustein dieses Plans ist der schrittweise Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bei der Wärmeversorgung – insbesondere in Gebieten, in denen keine Fernwärmenetze verfügbar sind. Aktuell haben etwa 95 Prozent der Einfamilienhäuser im Land keinen Zugang zu solchen Systemen.
In Regionen ohne zentrale Wärmeinfrastruktur hat sich die Wärmepumpe bereits als die am weitesten verbreitete Alternative etabliert. Die Landesregierung will diesen Wandel nun beschleunigen, indem sie finanzielle Unterstützung für Beratungsleistungen und weitere Maßnahmen im Rahmen der Heizungswende bereitstellt.
Gefördert werden Kommunen, Stadtwerke, lokale Behörden und Zweckverbände. Ziel ist es, Heizlösungen zu fördern, die ohne fossile Energieträger auskommen – vor allem in dezentralen Versorgungsgebieten, in denen Fernwärmenetze nicht praktikabel sind.
Die Initiative ist Teil der umfassenden Strategie Schleswig-Holsteins, die CO₂-Emissionen aus Heizsystemen in den nächsten zwei Jahrzehnten vollständig abzubauen. Durch die Fokussierung auf Gebiete mit begrenzter Infrastruktur hofft das Land, den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen zu erleichtern.
Das Förderprogramm soll kommunalen Akteuren helfen, saubere Heiztechnologien einzuführen. Da Wärmepumpen in vielen Regionen bereits zum Standard geworden sind, zielt die Landesunterstützung darauf ab, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter zu verringern. Dieser Schritt ist entscheidend, um das Klimaneutralitätsziel bis 2040 zu erreichen.