23 March 2026, 06:06

Petershausen schreibt 2026 schwarze Zahlen bei Wasser und Abwasser

Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Amerikaner sparen jährlich 5,5 Milliarden Dollar dank Maßnahmen der Biden-Harris-Regierung gegen überhöhte Überziehungs- und Scheckgebühren."

Petershausen schreibt 2026 schwarze Zahlen bei Wasser und Abwasser

Überschuss bei Wasser- und Abwasserdiensten in Petershausen für 2026

Die kommunalen Werke von Petershausen haben für das Jahr 2026 einen unerwarteten Haushaltsüberschuss bei den Wasser- und Abwasserdienstleistungen bekannt gegeben. Das überraschende Ergebnis folgt auf eine kürzliche Gebührenanpassung.

Der Überschuss geht auf höhere Entgelte zurück, die zu Beginn des Jahres 2026 eingeführt wurden. Die Anpassungen fielen moderat aus und dienten vor allem dazu, die in den vergangenen vier Jahren angehäufte Defizite auszugleichen. Rechtlich sind Wasser- und Abwasserbetriebe verpflichtet, ihre Kosten langfristig auszubalancieren – weder dauerhafte Verluste noch Gewinne sind zulässig.

Die Einnahmen aus der Wasserversorgung werden nun auf etwa 110.000 Euro geschätzt, während die Abwasserentsorgung voraussichtlich 250.700 Euro einbringen wird. Allerdings wurden einige geplante, aber kostspielige Modernisierungsmaßnahmen auf das Jahr 2027 verschoben. Durch diese Verzögerung konnten Mittel freigesetzt werden, was zur aktuellen finanziellen Entlastung beiträgt.

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Auch in Nachbarorten wie Karlsfeld gab es Gebührenerhöhungen – Medien berichteten 2024 von deutlichen Steigerungen. Die Petershausener Stadtwerke haben jedoch keine vergleichbaren Details veröffentlicht, sodass die Bürgerinnen und Bürger keine klaren Informationen über die lokalen Gebührenanpassungen erhalten.

Dank des Überschusses für 2026 stehen die Wasser- und Abwasserdienste in Petershausen derzeit auf einer stabilen finanziellen Basis. Die verschobenen Investitionen und die angepassten Gebühren haben die früheren Fehlbeträge ausgeglichen und die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Allerdings bleibt die fehlende Transparenz bei den konkreten Gebührenänderungen offen – und damit auch die Frage, wie sich die Preise künftig entwickeln werden.

Quelle