25 March 2026, 10:05

Nioh 3 revolutioniert die Serie mit Open World und zwei Spielstilen

Plakat aus der Serie "Fünfzig-drei Stationen der Tokaido" von Utagawa Kunisada Toyokuni III/Kuniyoshi Toyokubi III, das Samurai-Krieger in einer Kampfszene mit Schwertern, Schilden, Text, einer Fahne, einem Gebäude, Hügeln und Wasser zeigt.

Nioh 3 revolutioniert die Serie mit Open World und zwei Spielstilen

Nioh 3 ist da – und bringt große Veränderungen für die langjährige Action-Serie mit sich. Der neueste Teil führt erstmals eine Open-World-Struktur ein, kombiniert mit vertieften Kampfsystemen und zwei deutlich unterschiedlichen Spielstilen. Trotz einer steilen Lernkurve und eines stolzen Preises von 80 Euro loben Kritiker bereits die kreative Umsetzung des Titels.

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Die Nioh-Reihe begann mit einem Fokus auf haltungsbasierten Kampf, bei dem Spieler hohe, mittlere und tiefe Angriffe ausbalancieren mussten, um Schaden zu verteilen und ihre Ki-Energie zu verwalten. Nioh 2 erweiterte dieses System 2020 um Yokai-Fähigkeiten, Burst-Konter und einen anpassbaren Halb-Yokai-Protagonisten. Nun geht Nioh 3 noch einen Schritt weiter: mit gestaffelten Fortschrittssystemen, einem überarbeiteten Beutesystem und einer automatischen Inventarverwaltung, die das Spielerlebnis flüssiger gestaltet.

Der Kampf bleibt das absolute Highlight der Serie und verbindet nun Samurai- und Ninja-Spielstile nahtlos. Spieler können während des Spiels zwischen beiden wechseln, wobei jeder Stil einzigartige Ausrüstung und Bewegungsoptionen bietet. Rezensenten heben besonders das Design der Gegner und Bosse hervor – kreativ, fantasievoll und gnadenlos, wie es für das Genre kaum besser sein könnte.

Der Wechsel zur Open World markiert einen mutigen Bruch mit den früheren Teilen. Statt linearer Level unterteilt Nioh 3 seine Spielwelt in erkundungsreiche Zonen, sogenannte "offene Felder". Diese Gebiete sind gefüllt mit organisch eingebundenen Nebenquests und versteckten Geheimnissen, die Spieler auch jenseits der Hauptgeschichte – die die meisten Kritiker als vergessliche Füllmasse abtun – bei der Stange halten.

Trotz der menülastigen Steuerung und des hohen Schwierigkeitsgrads erreicht das Spiel eine Metacritic-Wertung von 86 Punkten. Fans und Kritiker sind sich einig: Das Weltdesign und die Tiefe des Kampfsystems wiegen eventuelle Schwächen mehr als auf – und positionieren Nioh 3 damit an der Spitze seines Genres.

Zum Start kostet Nioh 3 80 Euro und bietet eine Mischung aus verfeinerten Mechaniken und Open-World-Erkundung. Die beiden Spielstile, das mehrschichtige Fortschrittssystem und die kreativen Gegnerbegegnungen heben es deutlich von Konkurrenten wie Dark Souls oder Elden Ring ab. Die Resonanz bestätigt: Trotz einiger Macken ist der Titel ein notwendiger und gelungener Entwicklungsschritt für die Serie.

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