05 April 2026, 02:05

Neues Online-Portal enthüllt rechtsextreme Propagandastrategien seit 1945

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf altem Papier, das Wasserzeichen aufweist, wahrscheinlich ein Dokument der Bundesrepublik Deutschland.

Neues Online-Portal enthüllt rechtsextreme Propagandastrategien seit 1945

Ein neues Online-Portal bietet ab sofort kostenlosen Zugang zu historischen Quellen über rechtsextreme Strömungen in Deutschland. Die Plattform umfasst den Zeitraum von 1945 bis 2000 und sammelt Propagandatexte, gewaltverherrlichende Rhetorik sowie Materialien, die gezielt junge Zielgruppen ansprechen. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Frank Bösch und Prof. Dr. Gideon Botsch, unter Mitwirkung von über 30 Fachleuten.

Das unter radikale-rechte.de abrufbare Portal stellt annotierte Dokumente bereit, die Forschung, Schulen und die politische Bildung unterstützen sollen. Ziel ist es, die Entwicklung rechtsextremer Strategien im Laufe der Zeit aufzuzeigen. Obwohl die Sammlung fünf Jahrzehnte abdeckt, dominiert kein einzelnes historisches Ereignis oder Thema die propagandistischen und gewaltorientierten Inhalte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mehr als 30 Expertinnen und Experten haben die Materialien analysiert und in ihren historischen Kontext eingeordnet. Ihre Arbeit hilft Nutzerinnen und Nutzern, die Taktiken der rechtsextremen Anwerbung und Radikalisierung nachzuvollziehen. Die Plattform enthält zudem spezifische Ressourcen, die sich an jüngere Zielgruppen richten und zeigen, wie extremistische Gruppen versucht haben, neue Generationen zu beeinflussen.

Das Portal dient Forscherinnen und Forschern, Lehrkräften sowie der Öffentlichkeit als Instrument, um sich mit dem Rechtsextremismus im Nachkriegsdeutschland auseinanderzusetzen. Durch den offenen Zugang zu Originalquellen soll das Bewusstsein für historische extremistische Strategien gestärkt werden. Die Ergebnisse des Projekts stehen nun online für vertiefende Studien und Diskussionen zur Verfügung.

Quelle