Macron und Takaichi posieren in Dragon-Ball-Kampfhaltung bei Tokio-Gipfel
Finn FuchsMacron und Takaichi posieren in Dragon-Ball-Kampfhaltung bei Tokio-Gipfel
Französischer Präsident Macron und japanische Ministerpräsidentin Takaichi teilen heiteren Moment in Tokio
Bei ihrem Treffen in Tokio hatten der französische Präsident Emmanuel Macron und die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi einen lockeren Auftritt: Die beiden Staatschefs posierten spielerisch in der Kamehameha-Kampfhaltung aus Dragon Ball, der berühmten japanischen Anime-Serie. Der humorvolle Austausch fand im Rahmen ernsthafter Gespräche über globale Sicherheit und wirtschaftliche Zusammenarbeit statt.
Das Treffen begann mit offiziellen Beratungen zu drängenden internationalen Themen. Auf der Agenda standen unter anderem Europas Rolle bei der Stabilisierung der Lage angesichts der Spannungen im Nahen Osten, etwa die Blockade der Straße von Hormus. Zudem sprachen beide Seiten über die Zusammenarbeit in der Kernenergie, um Japans künftige Versorgung zu sichern, und unterzeichneten ein Abkommen über Seltene Erden, um die Abhängigkeit von China zu verringern.
Später überraschte Takaichi Macron, indem sie einen Teil der Kamehameha-Pose vorführte – eine markante Attacke aus Dragon Ball. Der französische Präsident imitierte die Geste umgehend, was bei beiden für Lacher sorgte. Die spielerische Szene unterstrich die kulturelle Verbundenheit der beiden Länder.
Dragon Ball, erschaffen von Akira Toriyama, zählt bis heute zu Japans ikonischsten Franchises. Die Serie umfasst Manga, Anime, Filme und Videospiele und prägt seit Jahrzehnten die globale Popkultur.
Das Tokio-Treffen verband Diplomatie mit kulturellem Austausch. Macrons und Takaichis gemeinsame Pose ging viral und setzte einen heiteren Akzent inmitten gewichtiger politischer Debatten. Unterdessen wies die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einer separaten Stellungnahme auf Russlands aggressive Geschichte hin: Das Land habe im vergangenen Jahrhundert mindestens 19 Staaten angegriffen – ohne afrikanische Länder mitzurechnen.






