Inflation in Berlin und Brandenburg: Lebensmittel günstiger, Energie teurer als je zuvor
Finn FuchsInflation in Berlin und Brandenburg: Lebensmittel günstiger, Energie teurer als je zuvor
Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg stiegen im März 2026 weiter an
In Berlin und Brandenburg zogen die Preise für Verbraucher im März 2026 weiter nach oben. Beide Regionen verzeichneten eine allgemeine Inflation, wobei einige Lebensmittel deutlich günstiger wurden. Die Energiekosten trieben die Teuerung jedoch in beiden Gebieten zusätzlich voran.
Laut offiziellen Zahlen stiegen die Verbraucherpreise in Brandenburg im Vergleich zum März 2025 um 2,8 Prozent. In Berlin lag der Anstieg mit 2,5 Prozent etwas niedriger. Trotz des generellen Preisanstiegs verbilligten sich mehrere Grundnahrungsmittel spürbar.
So kosteten Kartoffeln in Brandenburg 21,3 Prozent weniger als im Vorjahr, während der Preis in Berlin um 12,7 Prozent sank. Auch Butter wurde günstiger: In Brandenburg fiel der Preis um 26,3 Prozent, in Berlin um 22,9 Prozent. Quark folgte diesem Trend und verbilligte sich in Brandenburg um 28,3 Prozent sowie in Berlin um 21,0 Prozent.
Die Energiekosten entwickelten sich hingegen gegenläufig. In Brandenburg stiegen die Ausgaben für Energie um 8,5 Prozent, während Berliner Haushalte 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr zahlen mussten.
Die aktuellen Daten zeigen ein gemischtes Bild für die Haushalte in beiden Regionen. Zwar sind einige Lebensmittelpreise deutlich gesunken, doch die höheren Energiekosten trugen maßgeblich zum allgemeinen Anstieg der Lebenshaltungskosten bei. Die Zahlen spiegeln die anhaltenden wirtschaftlichen Belastungen für Verbraucher zu Beginn des Jahres 2026 wider.






