Hessen setzt auf Eigenständigkeit: Neuer Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst
Lara BraunHessen setzt auf Eigenständigkeit: Neuer Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst
Hessen schließt neuen Tarifvertrag für Beschäftigte im öffentlichen Dienst ab
Hessen hat einen neuen Tarifvertrag für seine Beschäftigten im öffentlichen Dienst ausgehandelt. Die Vereinbarung umfasst Lohnerhöhungen, Höhergruppierungen von Stellen sowie bessere Bedingungen für Auszubildende. Anders als andere Bundesländer verhandelte Hessen eigenständig und erzielte einen Kompromiss mit Gewerkschaften und Arbeitgebern.
Der Vertrag hebt Hessen aus dem Tarifverbund der Bundesländer hervor. Die Lohnerhöhungen fallen hier für die Jahre 2024 und 2025 etwas höher aus als in anderen Regionen. Dies unterstreicht die Eigenständigkeit des Landes bei der Gestaltung seiner Arbeitsbedingungen.
Mehrere Stellen in der Entgeltordnung werden nun aufgewertet. Auch Polizistinnen und Polizisten sowie Justizvollzugsbedienstete profitieren von verbesserten Schicht- und Wechselschichtzuschlägen. Die Änderungen sollen die Attraktivität der Jobs im hessischen öffentlichen Dienst steigern.
Auszubildende, die ihre Ausbildung mit mindestens der Note "befriedigend" abschließen, erhalten künftig eine unbefristete Anstellung. Das landesweite ÖPNV-Ticket bleibt im neuen Tarifvertrag jedoch unverändert.
Alle Verhandlungspartner – Gewerkschaften, Arbeitgeber und die Landesregierung – einigten sich auf die endgültigen Konditionen. Der Kompromiss stärkt die langfristige Stabilität der öffentlichen Dienstleistungen in Hessen.
Die neue Vereinbarung sichert vielen Beschäftigten im Land bessere Bezahlung und Arbeitsplatzsicherheit. Zugleich bleiben bestehende Leistungen wie das landesweite Nahverkehrsticket erhalten. Vertreter der Landesregierung bezeichneten das Ergebnis als ausgewogene Lösung für beide Seiten – die Beschäftigten und das Land.






