Halle plant Abriss der Riebeckplatz-Brücken bis 2029 für neues Zukunftszentrum
Finn FuchsHalle plant Abriss der Riebeckplatz-Brücken bis 2029 für neues Zukunftszentrum
Halle (Saale) plant Abriss seiner beiden Hochstraßenbrücken am Riebeckplatz bis 2029
Die Entscheidung fällt angesichts des ablaufenden Lebenszyklus der Bauwerke und eines großen städtebaulichen Projekts. Nach dem Brückeneinsturz in Dresden im vergangenen Jahr hat die Stadt zudem begonnen, ähnliche Konstruktionen genauer zu überprüfen.
Die Riebeckplatz-Brücken müssen dem neuen „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ weichen. Ihr Abriss ist Teil eines millionenschweren Umgestaltungsvorhabens. In den kommenden Jahren soll ein langfristiges Konzept für die künftige Führung der Verkehrsachse entwickelt werden.
Halle kontrolliert seine Spannbetonbrücken nun intensiver. Da innere Schäden in diesem Material nicht sichtbar sind, werden Oberflächenrisse analysiert. Sonderprüfungen waren nach dem Einsturz der Carola-Brücke in Dresden 2023 angeordnet worden.
René Rebenstorf, Halles Stadtenwicklungschef, bestätigte, dass die Franckeplatz-Hochstraße statisch einwandfrei sei. Eine akute Gefahr bestehe nicht, und ein Verzicht auf die wichtige Verkehrsverbindung sei ausgeschlossen. Die Brücken über Saale und Elisabethsaale sollen bei Bedarf später durch baugleiche Konstruktionen ersetzt werden.
Bis 2029 werden die Riebeckplatz-Brücken abgerissen sein. Die Stadt verstärkt die Überwachung ähnlicher Bauwerke. Die Franckeplatz-Hochstraße bleibt unter Beobachtung, gilt aber derzeit als sicher.







