Guido Schenk erhält Goldene Münze für sein Lebenswerk in Dormagen
Guido Schenk ist mit der Goldenen Münze der Stadt Dormagen ausgezeichnet worden. Die Ehrung überreichte ihm Bürgermeister Erik Lierenfeld am 25. März 2023 in Würdigung seines jahrzehntelangen Engagements für die Stadt. Die Auszeichnung würdigt seine Verdienste in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und bürgerschaftliche Projekte, die das kulturelle und städtische Leben Dormagens nachhaltig geprägt haben.
Bekannt wurde Schenk zunächst als Pressesprecher der Stadt Dormagen – ein Amt, das er elf Jahre lang innehatte. Später übernahm er die Leitung des Stadtmarketings und des Tourismus, die er 17 Jahre lang verantwortete. Unter seiner Ägide entstanden prägende Projekte wie die Ausstellung Wasserwelt 2002 oder die bemalten Holzkühe entlang der Kölner Straße, die zu lokalen Wahrzeichen wurden.
Doch auch über seine offiziellen Aufgaben hinaus setzte sich Schenk für das Gemeinwohl ein: Er gehörte zu den Mitbegründern mehrerer Bürgerinitiativen, darunter die Vereine IG TopWest, IG Horrem und der Piwipper Boötchen-Club. Sieben Jahre lang führte er als Vorsitzender die Stadt-Offensive Dormagen (CiDo) und war maßgeblich an der Organisation eines Rockfestivals am Silbersee beteiligt. Zudem initiierte er die Initiative Dormagen, ein Bündnis zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.
Auf nationaler Ebene wirkte Schenk über 25 Jahre als Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). Für seinen Einsatz bei der Pflege von Kriegsgräberstätten und der Förderung internationaler Erinnerungskultur wurde er mit der selten verliehenen St. Petersburg-Sologubowka-Medaille geehrt.
Die Goldene Münze reiht sich ein in die Liste der Auszeichnungen, die Schenk für sein vielseitiges Wirken erhalten hat – sei es im Tourismus, in kommunalen Projekten oder im Gedenkwesen. Sein Engagement hat nicht nur das Gesicht Dormagens mitgeprägt, sondern auch bundesweit Spuren hinterlassen. Die Verleihung der Auszeichnung war eine offizielle Anerkennung für sein langjähriges öffentliches Wirken.






