FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen umstrittenem NDA-Vergleich
Finn FuchsFKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen umstrittenem NDA-Vergleich
FKA Twigs hat eine neue Klage gegen ihren Ex-Partner Shia LaBeouf eingereicht. Mit der rechtlichen Aktion stellt sie einen 2025 geschlossenen Vergleich in Frage, der eine Schweigepflichtvereinbarung (NDA) umfasste, die sie als rechtswidrig bezeichnet. Dies folgt auf ihre früheren Vorwürfe wegen Misshandlung während ihrer Beziehung, die sie erstmals 2020 öffentlich gemacht hatte.
Twigs hatte LaBeouf bereits 2020 verklagt und ihm "unerbittlichen Missbrauch" während ihrer gemeinsamen Zeit vorgeworfen. Der Fall wurde fünf Jahre später außergerichtlich geregelt, doch die Bedingungen umfassten laut Berichten eine NDA, die sie nun als Verstoß gegen den STAND Act ansieht – ein kalifornisches Gesetz, das Vereinbarungen verbietet, die Opfer sexueller Übergriffe zum Schweigen bringen.
In der neuen Klage wird LaBeouf vorgeworfen, die Einigung genutzt zu haben, um einen öffentlichen Prozess und mögliche finanzielle Strafen zu umgehen. Zudem behaupte sie, die NDA hindere sie daran, über ihre eigenen Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch zu sprechen – und damit auch über das grundsätzliche Problem selbst.
2023 hatte LaBeouf eingeräumt, in der Vergangenheit missbräuchlich gehandelt zu haben, und erklärt, er schulde den betroffenen Frauen die Möglichkeit, ihre Geschichten öffentlich zu teilen. Twigs' jüngste Klageschrift wirft ihm jedoch vor, 2025 Schiedsverfahren gefordert zu haben, nachdem sie gegen die Vergleichsauflagen verstoßen habe, indem sie mit dem Hollywood Reporter sprach.
Twigs strebt in diesem Fall keine finanzielle Entschädigung an. Stattdessen will sie "ein Unrecht wiedergutmachen" und anderen Überlebenden sexueller Gewalt helfen, indem sie die Rechtmäßigkeit der NDA anfechtet.
Im Mittelpunkt der Klage steht die Frage, ob die NDA aus dem Vergleich von 2025 gegen kalifornisches Recht verstößt. Bei Erfolg könnte der Fall einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Missbrauchsopfer über ihre Erfahrungen sprechen dürfen. Twigs' Anwälte argumentieren, die Vereinbarung sei darauf ausgelegt gewesen, ihre Stimme zu unterdrücken und LaBeouf vor weiterer öffentlicher Prüfung zu schützen.






