Dortmunds Umbruch: Drei Stars gehen, Kobel bleibt als Führungskraft
Elias HofmannDortmunds Umbruch: Drei Stars gehen, Kobel bleibt als Führungskraft
Borussia Dortmund steht vor einem großen Umbruch im Kader diesen Sommer. Drei Leistungsträger – Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan – werden den Verein verlassen. Torhüter Gregor Kobel hingegen bleibt bis 2028 vertraglich gebunden und soll künftig eine führendere Rolle einnehmen.
Die kommende Saison bringt erhebliche Veränderungen in Dortmunds Mannschaftsführung mit sich. Mit dem Abgang des bisherigen Vizekapitäns Julian Brandt sowie Süle und Özcan rückt Emre Can als erfahrener Spieler in den Vordergrund, gefolgt von Kobel, der nun zweitlängster Dienender im Team ist.
Kobel, der zuvor selbst als Stellvertreter fungierte, erwartet keine grundlegenden Änderungen in der Verantwortungsverteilung. Er ist überzeugt, dass die Mannschaftsstruktur trotz der Abgänge stabil bleibt. Aktuell bekleidet Nico Schlotterbeck die Position des ersten Stellvertreters hinter Can.
Mit einem Vertrag bis 2028 bietet Kobel dem Team in dieser Übergangsphase Kontinuität. Seine Erfahrung und Führungsqualitäten werden entscheidend sein, um die Lücken zu schließen, die durch den Abschied der drei Schlüsselspieler entstehen.
Ohne Brandt, Süle und Özcan verschiebt sich Dortmunds interne Hierarchie. Kobels langfristige Vertragsbindung und seine Führungserfahrung machen ihn zu einer zentralen Figur für die Zukunft. Nun steht der Verein vor der Herausforderung, den Kader neu aufzubauen – ohne dabei die Stabilität auf und neben dem Platz zu gefährden.






