30 March 2026, 06:05

CDU Solingen fordert härteres Vorgehen gegen Mobbing in Schulen und Kitas

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, wobei ein Mädchen in ein Mikrofon auf einem Ständer spricht, im Hintergrund ist eine Umzäunung mit einem Schuppen zu sehen, der mit Ballons bekrönt ist.

CDU Solingen fordert härteres Vorgehen gegen Mobbing in Schulen und Kitas

Die Solinger CDU drängt auf strengere Maßnahmen gegen Mobbing in Schulen und Kitas der Stadt. Eine neue Anfrage soll klären, wie verbreitet das Problem ist und ob die bisherigen Präventionsmaßnahmen greifen. Der Vorstoß folgt auf Besorgnis über zunehmende Online-Konflikte und Mobbing in Klassenchatgruppen.

Aktuelle Studien unterstreichen das Ausmaß der Problematik: Bundesweit hat etwa jedes sechste Schulkind bereits Mobbing erlebt, wie eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse zeigt. Auch der PISA-Bericht 2022 kommt zu dem Ergebnis, dass 21 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland mindestens mehrmals im Monat gemobbt werden. Übertragen auf Solingen wären demnach rund 2.800 Schülerinnen und Schüler betroffen.

Doch für die Stadt liegen keine lokalen Daten zu Cybermobbing oder digitaler Gewalt der vergangenen fünf Jahre vor. Offizielle Berichte enthalten lediglich überregionale oder bundesweite Statistiken. Die CDU will nun wissen, wie viele Kinder in Solinger Schulen und Kitas konkret betroffen sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Anfrage wird zudem prüfen, wie es um die Personalausstattung für Mobbingprävention in der frühen Bildung und in Grundschulen bestellt ist. Eine zentrale Frage ist auch, wie die Stadt den Erfolg ihrer bestehenden Präventionsprogramme misst. Das Thema wird in den kommenden Wochen in zwei wichtigen Ausschüssen beraten.

Die CDU hofft, damit eine vertiefte Debatte über Mobbingprävention in Solingen anzustoßen. Durch die Analyse der aktuellen Maßnahmen und der lokalen Datensituation will die Partei die Unterstützung für betroffene Kinder stärken. Die Ergebnisse könnten künftige Richtlinien für Schulen und Kitas in der gesamten Stadt prägen.

Quelle