17 April 2026, 22:05

CDA-Chef Radtke fordert schärfere Maßnahmen gegen explodierende Spritpreise

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA-Chef Radtke fordert schärfere Maßnahmen gegen explodierende Spritpreise

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat die Reaktion der Regierung auf die steigenden Spritpreise scharf kritisiert. Statt bloße Spartipps zu geben, fordert er von den Ministern entschlossenes Handeln, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Radtke warnt, dass geopolitische Spannungen die Preise in den kommenden Monaten weiter in die Höhe treiben werden. Der CDA-Chef lehnt Vorschläge wie autofreie Sonntage als unpraktikabel ab – besonders für Berufstätige, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Solche Maßnahmen gingen an den eigentlichen Herausforderungen von Pendlerinnen und Pendlern vorbei, so Radtke.

Um die Belastungen zu mindern, schlägt er konkrete Schritte vor: Die Kilometerpauschale für dienstliche Fahrten mit dem Privatwagen soll auf 38 Cent pro Kilometer angehoben werden. Zudem plädiert er für ein steuerfreies Mobilitätsgeld für berufsbedingte Fahrten.

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Doch Radtke geht es nicht nur um finanzielle Entlastung. Er verlangt auch eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um weitere Preisanstiege zu verhindern. Sein Fokus liegt auf zielgerichteter Unterstützung statt auf pauschalen, wirkungslosen Ratschlägen.

Mit seinen Forderungen will Radtke Autofahrern, die unter den hohen Spritkosten ächzen, direkt helfen. Die Appelle nach schärferen Wettbewerbsregeln und höheren Erstattungssätzen unterstreichen seinen Einsatz für praktikable Lösungen.

Angesichts weiter steigender Preise setzt er die Politik damit unter Zugzwang, schnell zu handeln.

Quelle