17 April 2026, 06:06

Bielefelder Paar entgeht knapp einem Betrug bei ETA-Antrag für Großbritannien

Altes Dokument mit Schwarz-Weiß-Handschrift, Text und einem Stempel, das Farbskalen und eine Belohnungsanzeige für die Aufdeckung von betrügerischen Verkäufen von Mardants Tropfen enthält.

Bielefelder Paar entgeht knapp einem Betrug bei ETA-Antrag für Großbritannien

Bielefelder Paar entgeht im März 2026 nur knapp einem Betrug durch gefälschte Reisegenehmigungsseite

Ein Paar aus Bielefeld ist im März 2026 nur knapp einem finanziellen Verlust durch eine betrügerische Website für Reisegenehmigungen entgangen. Nach der Eingabe ihrer Daten wurden sie misstrauisch, als die Zahlungsaufforderung einen ungewöhnlich hohen Betrag auswies.

Die beiden hatten versucht, über eine per Internetsuche gefundene Seite eine Elektronische Reiseerlaubnis (ETA) für das Vereinigte Königreich zu beantragen. Der Vorfall löste daraufhin eine Warnung der Polizei vor betrügerischen Anbietern aus.

Am 13. März 2026 füllten sie online ein Antragsformular für die britische ETA aus und gaben persönliche Daten sowie Kreditkarteninformationen ein. Bei der Zahlungsabwicklung wurde plötzlich ein Gesamtbetrag von rund 240 Euro angezeigt – deutlich höher als die offizielle Gebühr.

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Da ihnen dies verdächtig vorkam, brachen sie die Transaktion ab und kontaktierten umgehend ihre Bank. Diese sperrte die Karte, sodass kein Geld abgebucht wurde.

Die offizielle Website der britischen Regierung für ETA-Anträge ist *https://www.gov.uk/eta, wo die korrekte Gebühr 18,50 Euro pro Person beträgt. Die Behörden betonen, dass Anträge ausschließlich über die offiziellen britischen Kanäle* gestellt werden dürfen – nicht über Drittanbieter.

Die Verbraucherzentrale Deutschland gibt Tipps, wie man betrügerische Websites erkennt. Die Polizei warnt erneut vor gefälschten Dienstleistern, die es auf Reisende abgesehen haben.

Durch das schnelle Handeln des Paares konnte der Betrug im letzten Moment verhindert werden. Die Behörden raten weiterhin dazu, Websites vor der Eingabe sensibler Daten genau zu prüfen.

Nur das offizielle britische Regierungsportal garantiert eine rechtmäßige ETA-Beantragung. Reisende sollten vorab Gebühren und die Seriosität der Seite überprüfen.

Quelle