Bayern München empört: Zwei aberkannte Tore und Rote Karten sorgen für Eklat in Leverkusen
Finn FuchsDFB wehrt sich gegen Hoeneß-Kritik: "Keine skandalösen Fehler" - Bayern München empört: Zwei aberkannte Tore und Rote Karten sorgen für Eklat in Leverkusen
Bayern Münchens 1:1 bei Bayer Leverkusen sorgt für Aufsehen – nach zwei aberkannten Toren und zwei Roten Karten
Das 1:1 des FC Bayern München bei Bayer Leverkusen hat für Kontroversen gesorgt, nachdem zwei Tore der Münchner nicht gegeben wurden und zwei Rote Karten gezeigt wurden. Vereinslegende Uli Hoeneß übt scharfe Kritik an der Schiedsrichterleistung und bezeichnete sie als die schlechteste, die er je in der Bundesliga erlebt habe. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wies seine Vorwürfe später zurück.
Während der Partie hatte Schiedsrichter Christian Dingert zwei Bayern-Tore wegen Handspiels im Spielaufbau nicht anerkannt. Zu den genauen Umständen der Vorfälle gab es in den DFB-Stellungnahmen keine weiteren Angaben. Dingert zeigte zudem Leverkusens Nicolas Jackson die Rote Karte direkt und Liverpools Leihspieler Luis Díaz, der aktuell für Leverkusen aufläuft, nach einer zweiten Gelben Karte Platzverweis.
Nach dem Spiel verurteilte Hoeneß die Leistung der Unparteiischen in drastischen Worten. Der DFB lehnte seine Äußerungen umgehend ab und stellte sich hinter die Entscheidungen des Schiedsrichters. Später räumte Dingert jedoch ein, Díaz fälschlicherweise die zweite Gelbe Karte gezeigt zu haben.
Mit der Zurückweisung von Hoeneß' Kritik durch den DFB bleiben die Schiedsrichterentscheidungen bestehen. Der FC Bayern wird die beiden aberkannten Tore nicht gutgeschrieben bekommen, während Díaz für Leverkusen eine Sperre absitzen muss. Das Spielergebnis von 1:1 bleibt unverändert, weitere Konsequenzen seitens der Liga sind nicht zu erwarten.