Augsburgs neues Römermuseum: 30 Millionen Euro bringen antikes Erbe zurück
Nina WalterGrüne Ampel: Bayern stellt 30 Millionen Euro für Römisches Museum bereit - Augsburgs neues Römermuseum: 30 Millionen Euro bringen antikes Erbe zurück
Augsburg rückt näher an die Eröffnung eines neuen Römermuseums – dank großer Förderung aus München
Die Stadt, eine der ältesten Deutschlands und einst eine der bedeutendsten römischen Siedlungen nördlich der Alpen, könnte bald ein neues Museum zur Antike erhalten. Die Pläne dafür laufen bereits seit der Schließung des letzten Römermuseums 2012 wegen baulicher Mängel.
Ein entscheidender Schritt gelang nun mit einer Förderzusage über 30 Millionen Euro sowie der Übertragung eines staatlichen Grundstücks. Die bayerische Landesregierung hat zudem zugesagt, die Hälfte der Gesamtkosten zu übernehmen. Als Standort ist der ehemalige Gefängniskomplex in der Karmelitengasse vorgesehen, der im Besitz des Freistaats ist.
Augsburgs Geschichte reicht über 2.000 Jahre zurück – sein Name geht auf Kaiser Augustus zurück. Unter dem römischen Namen Augusta Vindelicum war die Stadt das administrative und kulturelle Zentrum der Provinz Raetia. Archäologische Funde wie seltene Mosaike, Wandmalereien und Marmorverzierungen belegen ihre Bedeutung.
Das neue Museum soll an die Landesausstellung Römisches Bayern anknüpfen, die von der Archäologischen Staatsammlung München konzipiert wurde. Bei Zustimmung des Stadtrats könnte das Museum 2033 seine Türen öffnen.
Mit der Förderung und der Grundstücksübertragung ist das Projekt einem entscheidenden Ziel nähergekommen. Noch ausstehend ist die finale Freigabe durch den Stadtrat. Nach Fertigstellung wird es das reiche römische Erbe Augsburgs als bedeutendes Zentrum nördlich der Alpen präsentieren.






