Aschura-Marsch in Berlin-Mitte bleibt trotz Hitze und Kontroversen friedlich
Nina WalterAschura-Marsch in Berlin-Mitte bleibt trotz Hitze und Kontroversen friedlich
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte der sogenannte Aschura-Marsch statt. Die Veranstaltung verlief ohne größere Zwischenfälle, und es wurden keine Straftaten im Zusammenhang mit der Demonstration gemeldet.
Die Kundgebung startete am Berliner Dom und führte über die Route Unter den Linden, Charlottenstraße, Französische Straße und Markgrafenstraße bis zum Gendarmenmarkt. Auf ihrem Höhepunkt nahmen etwa 600 Menschen teil.
Die Polizei griff ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern zusammengebunden waren. Auch der Veranstalter der Demonstration stoppte die Aktion, woraufhin die Kinder die Kundgebung aufgrund der Hitze bald verließen. Die Organisatoren sagten anschließend geplante Zwischenreden ab und unterbrachen den Marsch, damit die Teilnehmer sich ausruhen und Wasser trinken konnten.
Mehrere Teilnehmer benötigten wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme medizinische Hilfe. Die Abschlusskundgebung am Gendarmenmarkt begann gegen 17:30 Uhr ohne Störungen.
Im Zusammenhang mit der Veranstaltung wurden keine Straftaten registriert. Die verwendeten Parolen, Reden, Transparente und Fahnen enthielten keine strafbaren Inhalte. Die Demonstration blieb von Beginn bis Ende friedlich.

