AfD-Landesvorsitzender Brandenburgs Springer im Amt bestätigt - AfD Brandenburg: Springer bleibt mit klarer Mehrheit an der Spitze
René Springer hat seine Position als Landesvorsitzender der Brandenburger AfD (Alternative für Deutschland) für eine weitere Amtszeit gesichert. Die Delegierten wählten ihn mit 82,3 Prozent der Stimmen erneut – ein leicht besseres Ergebnis als zuvor. Die Partei festigt weiterhin ihren Einfluss in der Region und blickt bereits auf die Landtagswahl 2029.
Springer führt die AfD in Brandenburg seit 2024 an, eine Zeit, in der die Partei kontinuierlich an Bedeutung gewann. Bei der Landtagswahl 2024 erreichte sie im Landkreis Spree-Neiße, einer ihrer Hochburgen, 41,7 Prozent der Stimmen. Bei der Kommunalwahl im März 2026 steigerte sie sich dort sogar auf 42,4 Prozent – ein Ergebnis, das eine Stichwahl zwischen CDU und AfD erzwang und die dominierende Rolle der Partei in der regionalen Politik unterstrich.
Das politische Kräfteverhältnis verschob sich nach der Landtagswahl im September 2024, als die SPD-BSW-Koalition zerbrach. Bis Anfang März 2026 bildete sich eine neue Regierung aus SPD und CDU unter Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und CDU-Landeschef Jan Redmann. Das Bündnis will die wirtschaftlichen Herausforderungen, Sparzwänge und den wachsenden Zuspruch für die AfD bewältigen.
Mit Springers Wiederwahl ist das Ziel klar: 2029 die absolute Mehrheit zu erringen. Er hat angekündigt, Brandenburg künftig allein regieren zu wollen – ohne Koalitionspartner. Die deutliche Unterstützung der Mitglieder signalisiert Vertrauen in diesen Anspruch.
Die AfD hat sich inzwischen als stärkste Oppositionskraft in Brandenburg etabliert. Mit Springer an der Spitze strebt die Partei in drei Jahren an die Macht. Die nächste Landtagswahl wird zeigen, ob sie ihre regionale Stärke in eine regierungsfähige Mehrheit umwandeln kann.