31 March 2026, 14:09

Abwasserstudie enthüllt: Wie sich der Drogenkonsum in Europas Städten verändert

Eine Liniengrafik, die den Anstieg des E-Zigaretten-Konsums in den Vereinigten Staaten zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Abwasserstudie enthüllt: Wie sich der Drogenkonsum in Europas Städten verändert

Eine aktuelle Abwasserstudie hat veränderte Drogenkonsummuster in europäischen Städten aufgedeckt. Während der Cannabiskonsum stabil blieb, zeigten sich bei anderen Substanzen deutliche Verschiebungen in der Beliebtheit. Die Ergebnisse, die vom Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) veröffentlicht wurden, heben die Unterschiede zwischen Städten wie Genf, Berlin und Frankfurt hervor.

Der Cannabiskonsum blieb in den meisten europäischen Städten auf ähnlichem Niveau, wobei Genf die höchsten Werte verzeichnete. Berlin belegte mit täglichen THC-COOH-Rückständen von 172 Milligramm pro 1.000 Einwohner den vierten Platz. Frankfurt folgte auf Rang neun mit etwa 150 Milligramm, während Mainz mit 130,6 Milligramm auf Platz 15 landete.

Der Konsum von Kokain und Ketamin nahm in ganz Europa zu. Gleichzeitig ging der MDMA-Gebrauch zurück – ein Zeichen für veränderte Vorlieben bei Partydrogen. Die Werte für Amphetamin und Methamphetamin zeigten hingegen kaum Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren.

Für die Studie wurden Abwasserproben auf Rückstände von Cannabis, Kokain, Amphetamin, Methamphetamin, MDMA und Ketamin untersucht. In den aktuellen Daten ließen sich jedoch keine klaren langfristigen Trends erkennen.

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Die Abwasseranalysen der EBDD bieten einen Einblick in die Drogengewohnheiten europäischer Städte. Cannabis bleibt weit verbreitet, insbesondere in Genf und Berlin, während Stimulanzien wie Kokain und Ketamin zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Daten geben Behörden ein Instrument an die Hand, um auf sich wandelnde Konsummuster zu reagieren.

Quelle