13 June 2026, 20:05

ZDF korrigiert umstrittene Berichterstattung über Elon Musk und Nordirland-Konflikt

ZDF wirft Musk vor, 'Jagd auf Migranten' und 'Bürgerkrieg' zu fordern

ZDF korrigiert umstrittene Berichterstattung über Elon Musk und Nordirland-Konflikt

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Kritik geerntet, nachdem er dem US-Milliardär Elon Musk vorgeworfen hatte, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Die Behauptung wurde in einem 30-minütigen Beitrag der Sendung ZDF heute live aufgestellt, in dem auch der britische Rechtsextremist Tommy Robinson beschuldigt wurde, die Gewalt weiter anzuheizen.

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Der Vorwurf fällt in eine Woche schwerer Unruhen in Belfast. Ein sudanesischer Staatsbürger, Hadid Allodid, soll bei einem Angriff auf offener Straße den Schotten Stephen Ogilvie fast enthauptet haben. Ein Video des Übergriffs verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und löste Ausschreitungen sowie Brandanschläge auf Unterkünfte von Migranten und einen afrikanisch geführten Supermarkt aus.

Der ZDF-Beitrag konzentrierte sich auf Musks Rolle bei der Verbreitung von Robinsons Aufruf zu Protesten. Auf seiner Plattform X teilte Musk dessen Botschaft mit den Worten: „Nur durch wiederholte und laute Proteste haben wir eine Chance.“ Später räumte der Sender ein, seine Formulierungen seien unpräzise und irreführend gewesen.

ZDF hat inzwischen die Ungenauigkeit seiner ursprünglichen Berichterstattung eingeräumt. Die gewaltsamen Vorfälle in Belfast haben bereits erhebliche Schäden angerichtet und die Spannungen weiter verschärft. Die Korrektur des Senders folgt auf öffentliche Kritik an der Aufbereitung der Meldung.

Quelle