Werder Bremen steckt tief in der Krise – elf Spiele ohne Sieg und Abstiegsangst
Nina WalterWerder frustriert: Krise vertieft sich mit Thioune - Werder Bremen steckt tief in der Krise – elf Spiele ohne Sieg und Abstiegsangst
SC Freiburgs Sieg vertieft Werder Bremens Krise – Platz 16 und elf Spiele ohne Sieg
Die Lage bei Werder Bremen hat sich weiter zugespitzt: Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den SC Freiburg rutschte die Mannschaft auf den 16. Tabellenplatz ab. Die Fans ließen ihrer Frustration mit Pfifen freien Lauf, während die Bremer ihre sieglose Serie auf elf Spiele ausdehnten. Mannschaftskapitän Marco Friedl räumte ein, dass seinem Team vor dem Tor die nötige Schärfe fehle.
Die Pleite gegen Freiburg war ein weiterer Rückschlag in einer enttäuschenden Saison. Trotz Überzahl für den Großteil der zweiten Halbzeit gelang es Werder nicht, die gut organisierte Abwehr der Gäste zu knacken. Die Stürmer Keke Topp und Justin Njinmah blieben weitgehend harmlos – die Offensive wirkte ideenlos und zahnlos.
Cheftrainer Daniel Thioune, der die Wende einleiten sollte, gab zu, dass seine Spieler im Abschluss zu wenig Entschlossenheit zeigten. Doch auch nach seiner kurzen Amtszeit sind die langjährigen Probleme des Teams ungelöst. Sportdirektor Clemens Fritz, sichtbar verärgert, verließ das Stadion ohne ein Wort an die Medien. Später betonte er, dass nun mentale Stärke wichtiger sei als technische Fähigkeiten.
Werder Bremens Abstieg ist schleichend: Nach Platz 6 in der Saison 2023/24 rutschte das Team im folgenden Jahr auf Rang 12 ab. Jetzt steht die Mannschaft auf dem Relegationsplatz – Friedl warnte, dass das Fehlen des nötigen Killerinstinkts kostbare Punkte koste.
Die Niederlage wirft Werder in eine ernste Krise: Seit fast drei Monaten wartet das Team auf einen Sieg. Die Unfähigkeit, Chancen zu verwerten, ist zum zentralen Problem geworden. Ohne eine schnelle Trendwende droht dem Traditionsverein der Abstieg.
