29 April 2026, 18:05

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtviertel: Studierende entwerfen Zukunft für Rennelberg

Ausführlicher architektonischer Plan des Anemas-Gefängnisses, der Räume, Korridore, Fenster und Türen auf Papier zeigt.

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtviertel: Studierende entwerfen Zukunft für Rennelberg

Für das ehemalige Gefängnis Rennelberg in Braunschweig zeichnet sich eine neue Vision ab. Studierende der örtlichen Universität haben kreative Pläne vorgestellt, um das Gelände in ein lebendiges Stadtviertel zu verwandeln. Ihre Entwürfe sind noch bis zum 20. Mai im historischen Rathaus ausgestellt.

Das Projekt startete Ende 2018, als der Verwaltungsausschuss der Stadt einen Beschluss fasste, einen Entwicklungsplan für das Areal zu erarbeiten. Seitdem arbeiten Studierende der Technischen Universität Braunschweig an frischen Ideen für das Gelände. Ihre Vorschläge setzen darauf, das kulturelle Erbe zu bewahren und gleichzeitig modernen Wohnraum sowie Gemeinschaftsflächen zu schaffen.

Drei Entwürfe stachen im Wettbewerb besonders hervor. Den ersten Platz belegte das Konzept Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg von Franziska Heininger und Johannes Quirin. Adriana Gens und Mareike Meier erreichten mit Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen den zweiten Platz. Sarah Suttner López und Robert Sievert sicherten sich mit Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern den dritten Preis.

Obwohl die Entwürfe spannende Möglichkeiten aufzeigen, wird es vorerst noch keine Baumaßnahmen geben. Zunächst muss die Stadt den Verkauf des Gefängnisgeländes abschließen, bevor es weitergeht. In der Zwischenzeit wird das alte Gefängnis kurzzeitig zum Festivalort: Im Juni findet dort das Theaterformen-Festival statt.

Die studentischen Entwürfe zeigen verschiedene Wege auf, wie sich Geschichte mit modernem urbanen Leben verbinden lässt. Das langfristige Ziel der Stadt bleibt klar: Aus dem ehemaligen Gefängnis soll ein lebendiges neues Viertel entstehen. Bis dahin können Anwohnerinnen und Anwohner die Vorschläge noch bis zum 20. Mai in der Rathausausstellung erkunden.

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