VfB Stuttgart verliert gegen FC Porto – und ärgert sich über Taktik-Tricks
Finn Fuchs"37 Mal am Boden": Undav verärgert über Provokation - VfB Stuttgart verliert gegen FC Porto – und ärgert sich über Taktik-Tricks
VfB Stuttgart unterliegt FC Porto mit 1:2 im Europa-League-Achtelfinale
Im Hinspiel des Achtelfinals der Europa League hat der VfB Stuttgart eine 1:2-Niederlage gegen den FC Porto kassiert. Die Stuttgarter stehen nun vor einer schwierigen Aufgabe im Rückspiel am kommenden Donnerstag. Die Spieler kritisierten offen die Taktik der Portugiesen als übertrieben und störend.
Beim Spiel am 12. März 2026 nutzte Porto zwei Abwehrfehler der Stuttgarter innerhalb von nur sechs Minuten in der ersten Halbzeit gnadenlos aus. Die frühen Tore ließen die Gastgeber früh zurückliegen. Doch mehr als das Ergebnis frustrierte die VfB-Spieler das Auftreten der Portugiesen.
Deniz Undav warf Porto vor, durch ständiges Zeitspiel den Spielrhythmus gestört zu haben – allein 37 Mal seien Gegner zu Boden gegangen. Angelo Stiller bezeichnete ihr Verhalten als "noch nie da gewesen" und stellte infrage, ob solche Methoden gerechtfertigt seien. Zudem warf das Team Porto vor, den Spielfluss durch überlange Unterbrechungen und provokante Jubelszenen vor der eigenen Fanschar bewusst unterbrochen zu haben.
Doch Portos Strategie folgt einem Muster, das die Mannschaft unter Trainer Francesco Farioli die ganze Saison über prägt: eine disziplinierte, kompakte Defensive, schnelle Konter und hohe Intensität – Taktiken, die sich bisher auszahlten. Maximilian Mittelstädt betonte, Stuttgart werde mit Entschlossenheit nach Portugal reisen, während Undav die Notwendigkeit unterstrich, im Rückspiel an Portos Intensität anzuknüpfen.
Mit dem Rücken zur Wand muss sich der VfB nun zunächst auf die Bundesliga konzentrieren. Sebastian Hoeneß' Team empfängt am Sonntag RB Leipzig, bevor es zum entscheidenden Duell nach Porto geht.
Um im Wettbewerb zu bleiben, braucht Stuttgart in Portugal unbedingt einen Sieg. Die Verärgerung über Portos Spielweise erhöht den Druck auf eine ohnehin schon schwierige Mission. Zuvor gilt die volle Aufmerksamkeit jedoch dem wichtigen Ligaspiel gegen Leipzig an diesem Wochenende.
