VfB Stuttgart steht nach 1:2 gegen Porto vor schwerem Rückspiel in der Europa League
Nina WalterVfB steht vor dem Aus in der Europa League - Undav-Tor reicht nicht - VfB Stuttgart steht nach 1:2 gegen Porto vor schwerem Rückspiel in der Europa League
VfB Stuttgart erleidet im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals eine 1:2-Heimniederlage gegen den FC Porto – und steht nun im Rückspiel vor einer schweren Aufgabe, wenn das Team erstmals seit 1998 wieder das Viertelfinale erreichen will. Portos frühe Doppelschläge ließen den VfB mit wenig Spielraum für Fehler zurück.
Das Spiel nahm früh eine dramatische Wende. Innerhalb von nur sechs Minuten traf der FC Porto zweimal, brachte die Stuttgarter Fans zum Schweigen und setzte die Hausherren sofort unter Druck. Trainer Sebastian Hoeneß hatte seine Mannschaft zuvor vor defensiven Fehlern gewarnt und betont, Porto werde jede Schwäche gnadenlos ausnutzen. Seine Befürchtungen sollten sich schnell bewahrheiten.
Deniz Undav gelang mit seinem sechsten Tor in ebenso vielen Spielen zwar der Anschlusstreffer für Stuttgart – ein kurzer Hoffnungsschimmer –, doch der Schaden war bereits angerichtet. Nun muss der VfB im Rückspiel in Porto gewinnen, um im europäischen Wettbewerb weiterzukommen.
Die Gäste aus Portugal gehen gestärkt in die zweite Partie, sowohl in diesem Duell als auch in der heimischen Liga. Nach 25 Spieltagen führt Porto die Primeira Liga an und hält die Verfolger Sporting CP, Benfica und SC Braga auf Abstand. Die aktuelle Form spricht dafür, dass die Mannschaft auch im Rückspiel ein harter Gegner sein wird.
Für Stuttgart bleibt der Weg ins Viertelfinale steil. Ein Sieg in Porto ist Pflicht, soll die Reise im Wettbewerb fortgesetzt werden. Portos Dominanz in der eigenen Arena und in der Liga unterstreicht indes die Favoritenrolle der Portugiesen im Kampf um den Einzug in die nächste Runde.
