24 March 2026, 12:05

Valerie Schult zieht Bürgermeister-Kandidatur in Freiburg aus gesundheitlichen Gründen zurück

Schwarzes und weißes Foto von Freiburg, Deutschland, mit Gebäuden, Bäumen und Menschen.

Valerie Schult zieht Bürgermeister-Kandidatur in Freiburg aus gesundheitlichen Gründen zurück

Valerie Tabea Schult hat ihre Kandidatur für das Freiburger Bürgermeisteramt aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen. Die parteilose Bewerberin gab ihren Rückzug am Sonntag, dem 22. März 2026, über ihre offizielle Website bekannt. Ihr Ausstieg erfolgt nur gut einen Monat vor der Wahl am 26. April.

Schult hatte im Wahlkampf vor allem auf gewaltfreie Konfliktlösung, Bürgerbeteiligung und nachhaltige Stadtplanung gesetzt. Zu ihren zentralen Forderungen gehörten ein autofreies Freiburg bis 2035, strengere Mietpreisbremse sowie die Umwandlung von Parkflächen in Wohnraum. Zudem wollte sie verbale und körperliche Aggression im öffentlichen Leben reduzieren und gleichzeitig das emotionale und körperliche Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger stärken.

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Ihre Entscheidung folgt auf die Diagnose einer Krebsvorstufe. In der Mitteilung wurde nicht erläutert, wie sich ihr Rückzug auf die verbleibenden Kandidaten oder deren Wahlkampfstrategien auswirken wird.

Die Wahl wird nun ohne sie stattfinden, wobei bisher keine weiteren Details zu möglichen Anpassungen des Wahlverfahrens bekannt gegeben wurden.

Mit Schults Rückzug verändert sich die Kandidatinnen- und Kandidatenliste für die Abstimmung am 26. April. Ihre Vorschläge zur Verkehrsreduzierung, Wohnraumpolitik und Konfliktprävention hatten im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs gestanden. Die Wahl wird nun wie geplant mit den verbleibenden Bewerberinnen und Bewerbern fortgesetzt.

Quelle