Ulrike Lorenz bleibt bis 2029 an der Spitze der Klassik Stiftung Weimar
Nina WalterVertrag verlängert: Lorenz leitet Klassik Stiftung bis 2029 - Ulrike Lorenz bleibt bis 2029 an der Spitze der Klassik Stiftung Weimar
Ulrike Lorenz bleibt bis zum 30. November 2029 Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar. Mit dieser Entscheidung wird ihre Amtszeit nach fünf Jahren in der Funktion verlängert. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hob ihre Fähigkeit hervor, kulturelles Erbe mit modernen Ansätzen zu verbinden.
Lorenz übernahm 2019 die Leitung der Stiftung, die ein Netzwerk aus Museen, Schlössern und Parks verwaltet. Zwölf dieser Stätten tragen den Status des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Organisation wird gemeinsam vom Bund, dem Freistaat Thüringen und der Stadt Weimar finanziert.
Im Mittelpunkt ihrer Pläne steht die digitale Transformation. Zu den neuen Projekten zählen das Faust-Portal sowie digitale Ausgaben wie Goethes Lyrik. Das Themenjahr 2026 unter dem Motto Öffnen soll Barrierefreiheit, Vernetzung und nachhaltiges Wachstum in physischen wie digitalen Räumen vorantreiben. Ihre Vision umfasst zudem die Rückgabe eines Teils des Weimarer Stadtschlosses an die Zivilgesellschaft. Der Bereich soll als unabhängiger Ort für die öffentliche Nutzung dienen. Darüber hinaus plant sie, Goethes Wohnhaus zu einem dynamischen "Ideenlabor" für europäische Besucher umzugestalten.
Die Vertragsverlängerung sichert Lorenz’ weitere Führung der Stiftung während des digitalen Wandels. Ihr Fokus bleibt auf Zugänglichkeit, Innovation und gesellschaftlicher Teilhabe gerichtet. Die Zukunft der Stiftung wird Tradition mit zeitgemäßen Anforderungen in Einklang bringen.
