Ulm stärkt Krisenmanagement mit neuer Strategie und Millioneninvestitionen bis 2028
Nina WalterUlm stärkt Krisenmanagement mit neuer Strategie und Millioneninvestitionen bis 2028
Ulm hat eine neue Krisenmanagementstrategie vorgestellt, um die lokale Sicherheit und die Notfallvorsorge zu stärken. Der Plan umfasst gezielte Investitionen, eine Ausweitung der Finanzmittel sowie eine bessere Abstimmung mit regionalen Behörden. Oberbürgermeister Martin Ansbacher dankte den Einsatzkräften für ihr kontinuierliches Engagement zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger.
Im Mittelpunkt der aktualisierten Strategie stehen Prävention, Risikominderung und die Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit in Krisensituationen. Bereits umgesetzte Maßnahmen sind unter anderem alternative Kommunikationssysteme, Großschadenslagen-Übungen sowie die Teilnahme an regionalen Katastrophenschutzübungen.
Ein modularer "Energie"-Abrollcontainer im Wert von 650.000 Euro wird vorgezogen angeschafft. Diese Einheit soll im Krisenfall kritische Infrastrukturen oder Einsatzorte mit Notstrom versorgen. Die Finanzierung der Initiative wird schrittweise erhöht: 2027 stehen 500.000 Euro für dringende Projekte zur Verfügung, ab 2028 kommen weitere 500.000 Euro hinzu, sodass das jährliche Budget auf eine Million Euro steigt.
Um den wachsenden Aufgaben gerecht zu werden, wird bis 2026 eine neue Stelle im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes geschaffen. Die Position soll die kommunale Notfallplanung und die Koordination von Einsatzkräften stärken.
Ziel der Strategie ist es, die Widerstandsfähigkeit Ulms durch strukturierte Investitionen und Personalaufbau zu erhöhen. Bis 2028 wird das jährliche Budget für Krisenvorsorge auf eine Million Euro anwachsen und so die langfristige Vorbereitung unterstützen. Zu den Maßnahmen zählen neue Ausrüstung, Übungen und eine engere Zusammenarbeit mit regionalen Behörden.






