24 May 2026, 16:07

Uli Borowka packt in Salzgitter aus: Wie er Jugendlichen von seiner Alkoholsucht erzählt

Ehemaliger Fußball-Star spricht vor Schülern über seine Alkoholsucht

Uli Borowka packt in Salzgitter aus: Wie er Jugendlichen von seiner Alkoholsucht erzählt

Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka zu Besuch in Salzgitter-Schulen: Offener Austausch über seine Alkoholsucht

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Der frühere Bundesliga-Spieler Uli Borowka hat kürzlich Schulen in Salzgitter besucht, um über seinen Kampf gegen die Alkoholabhängigkeit zu sprechen. Die Veranstaltung stieß bei den Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse – sie standen Schlange für Selfies und stellten persönliche Fragen zu seinen Erfahrungen. Die Organisatoren lobten die ungeschönte Ehrlichkeit der Gespräche und deren nachhaltige Wirkung auf die jungen Zuhörer.

Borowka sprach offen über seinen Absturz in die Sucht und die Folgen, die der Alkohol für sein Leben und seine Familie hatte. Er schilderte, wie der Konsum seinen Blick verengte und kaum noch Raum für anderes ließ. Der Ex-Kicker rief die Jugendlichen dazu auf, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen und sich zu fragen, ob ihre Entscheidungen wirklich frei seien.

Nach jedem Vortrag bildeten sich lange Schlangen, da die Schülerinnen und Schüler Autogramme und Fotos wollten. Viele interessierten sich für seine Trinkgewohnheiten in der Vergangenheit, seinen Weg zurück ins Leben und dafür, wie er Vaterschaft mit seinen Erfahrungen vereint. Die Gespräche waren Teil einer größeren Präventionsinitiative, unterstützt von der BKK Salzgitter und der BKK Public.

Die Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit mit lokalen Schulen wie der Gottfried-Linke-Realschule und dem Kranich-Gymnasium sowie den Migrationsbürgerdiensten Salzgitter, der AWO-Salto Suchthilfe, dem Salzgitterer Präventionsrat und SuPer-Salzgitter e.V. Die AWO-Salto bietet weiterhin Beratung für Suchtbetroffene an.

Borowkas Worte hinterließen bei den Jugendlichen sichtbaren Eindruck – viele setzten sich intensiv mit seiner Geschichte auseinander. Die Organisatoren betonten, wie gelungen es war, das Thema Suchtprävention greifbar und nahbar zu vermitteln. Unterstützungsangebote stehen allen offen, die nach den Gesprächen Hilfe suchen.

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